Mobilfunk & Gesundheit
Mobilfunk und Gesundheit – Macht das Handy krank?
Jede neue Technologie wirft Fragen auf. Bleiben die Antworten aus, entsteht Unsicherheit, bisweilen auch Angst und Ablehnung. Das ist beim Mobilfunk nicht anders. In den vergangenen Jahren hat die mobile Kommunikation einen ungeahnten Zuspruch erfahren. Dabei sind Fragen zum Verstehen der Mobilfunktechnologie zum Teil unbeantwortet geblieben.
Mit diesem Ratgeber möchte O2 helfen Fragen zu beantworten, die Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Kinder betreffen. Gleichzeitig sollen damit auch Unsicherheiten beseitigt werden, die im Umgang mit der mobilen Telefonie entstanden sind.
Gefährdet Mobilfunk unsere Gesundheit? Die in Deutschland gültigen Grenzwerte entsprechen den Grenzwertempfehlungen anerkannter nationaler und internationaler Expertengremien und gewährleisten den notwendigen Gesundheitsschutz.
Expertengremien wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Kommission zum Schutz von nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) oder die deutsche Strahlenschutzkommission (SSK) bewerten regelmäßig den umfangreichen Stand der Forschung zur biologischen Wirkung von Funkwellen. Sie kommen übereinstimmend zu der Einschätzung, dass die elektromagnetischen Felder von Handys beim Telefonieren gesundheitlich unbedenklich sind. Die Hersteller von Mobilfunktelefonen sind gesetzlich verpflichtet, die geltenden Vorschriften und Grenzwerte zum Personenschutz einzuhalten. Daher ist die Frage, ob Mobilfunk unsere Gesundheit gefährdet, mit einem Nein zu beantworten.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier:
Welche Sicherheitsstandards gelten für Handys? Alle Handys halten den europäischen SAR–Grenzwert ein, der mit den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) übereinstimmt. SAR steht für »Spezifische Absorptionsrate« und ist ein Maß für die Aufnahme von Funkwellen durch den Körper. Sie wird in Watt pro Kilogramm Körpergewebe angegeben. Der SAR–Grenzwert für Mobiltelefone beträgt zwei Watt pro Kilogramm Körpergewebe.
Ein aktuelles umfangreiches Verzeichnis der SAR–Werte gebräuchlicher Handymodelle ist auf der Internetseite des Informationszentrum Mobilfunk (www.izmf.de) abrufbar.
Die während des Telefonierens in der Praxis auftretende SAR liegt deutlich niedriger, da das Handy seine Sendeleistung automatisch regelt. Im UMTS-Modus führen Handys diese Sendeleistungsregelung besonders schnell und effektiv durch.
Wird im Bereich Mobilfunk und Gesundheit weiterhin geforscht? Elektromagnetische Felder werden zur Informationsübertragung schon seit mehr als hundert Jahren eingesetzt. Bereits 1899 wurden mit getasteten hochfrequenten Feldern (»Morsealphabet«) Informationen über den Ärmelkanal und 1901 über den Atlantik übertragen. Insofern liegen bereits langjährige Erfahrungen über die Wirkung elektromagnetischer Felder vor. Bis heute sind keine Langzeitwirkungen von Funkwellen auf den Menschen festgestellt worden.
Mehrere Tausend wissenschaftliche Studien zur biologischen Wirkung elektromagnetischer Felder wurden durchgeführt. Sämtliche Erkenntnisse sind in die Festlegung der Grenzwerte eingeflossen. Auch neue Forschungsarbeiten bestätigen die Sicherheit des Mobilfunks: »Keine der auch jüngst durchgeführten Überprüfungen des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes kam zu der Schlussfolgerung, dass sich die elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen und deren Basisstationen nachteilig auf die Gesundheit des Menschen auswirken.« (WHO Fact Sheet Nr 193, Stand Juli 2005, www.who.int).
Tipps und Informationen Für den sicheren Umgang mit dem Handy sollten Sie und Ihre Kinder einige Regeln beachten:
- Vorsicht im Straßenverkehr
Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist das Telefonieren auf dem Fahrrad nicht erlaubt. Wer sich daran nicht hält, dem droht ein Bußgeld. Ein Telefonat oder eine SMS können die Aufmerksamkeit stark in Anspruch nehmen. Für Ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer empfehlen wir daher besondere Vorsicht bei der Handynutzung im Straßenverkehr – auch als Fußgänger. - Nicht überall sind Handys erlaubt
Bei geringem Abstand können eingeschaltete Handys in seltenen Fällen die Funktion empfindlicher elektronischer Geräte stören. Deshalb dürfen Handys in Intensivstationen und in Flugzeugen nicht benutzt werden und müssen ausgeschaltet bleiben. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Hinweisschilder. - Sicherheit und Vorsorge
Die Grenzwerte für Mobiltelefone bieten Sicherheit für alle Nutzer. Wenn Sie persönlich für sich oder Ihre Kinder die Funkwellen im Bereich des Kopfes weiter reduzieren möchten, können Sie das am besten durch die Benutzung eines Kopfhörers (Headsets) erreichen. Sie können auch mit einem Blick auf die Netzanzeige im Display ihres Handys auf eine gute Verbindungsqualität achten: Das Handy regelt seine Sendeleistung dann deutlich nach unten. UMTS-fähige Handys können diese Sendeleistungsregelung noch schneller und effektiver durchführen. - Gegenseitige Rücksichtnahme
Handys werden durch nervende Geräusche, Klingeltöne und laute Gespräche oft als störend empfunden. Nehmen Sie daher bitte Rücksicht: Vibrationsalarm, SMS oder Ihre Mobilbox bieten die Möglichkeit, Beeinträchtigungen von Mitmenschen zu vermeiden. - Weitere umfassende Informationen erhalten Sie unter: www.izmf.de
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