Handy - nicht nur ein Telefon
Risiken kennen und vorbeugen
Neue Technologien in Handys tragen dazu bei, dass Alltagssituationen einfacher, sicherer und natürlich unterhaltsamer werden. Wie bei vielen neuen Entwicklungen können diese aber auch in missbräuchlicher Form genutzt werden. Daher ist es für Eltern wichtig zu verstehen, was für Möglichkeiten ein Handy neben dem Telefonieren noch bietet. Der folgende Ratgeber gibt einen Überblick, was Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit dem Handy alles machen können. O2 zeigt Ihnen potenzielle Risiken auf und was Sie beim Kauf eines Handys für Ihren Nachwuchs beachten sollten.
Jetzt die Elterncheckliste von O2 downloaden:
Was das Handy Ihres Kindes alles kann
Handy-Technologien bieten Ihren Kindern viele Möglichkeiten, Vereinfachungen und Unterhaltungsservices. Damit Sie als Eltern aber auch mögliche Risiken einschätzen und diesen vorbeugen können, hier ein Überblick über die verfügbaren Services und eventuellen Probleme: Wie Sie diesen Risiken bei der Handynutzung Ihres Kindes begegnen können, finden Sie in unserem Elternratgeber (Download).
1. WAP und Internet per Handy
Das WAP ist das »Internet fürs Handy«, speziell für Mobiltelefone entwickelt. Mit den Handys der neuesten Generation kann man sich aber auch direkt in das echte Internet einwählen. Die Probleme und Risiken, die dabei entstehen, sind dieselben wie bei der Computer-Nutzung zu Hause. D.h., es gibt bedenkliche Inhalte, Spams (unerwünschte E-Mails) und Viren. Inhalte können auch auf dem Handy gespeichert und über Schnittstellen (z. B. Bluetooth) übertragen werden.
2. SMS versenden und empfangen
Bei Kurzmitteilungen kann die Absendernummer nicht unterdrückt werden. Bei der Beantwortung von Nachrichten unbekannter Herkunft gelangt die Nummer so schnell in falsche Hände. Außerdem können per SMS Dienste wie z.B. Fußballergebnisse bestellt bzw. abonniert werden, für die zusätzliche Gebühren anfallen. Evtl. gelangen Jugendliche dadurch auch an Dienste, die für sie nicht geeignet sind.
3. Mit dem Handy chatten
»Chatten« bezeichnet die schriftliche Kommunikation zwischen beliebigen Personen in »Chat Rooms« im Internet. O2 moderiert und überwacht alle »Chats«, die von O2 angeboten werden und greift ein, wenn Jugendliche unangemessen angesprochen oder eingeschüchtert werden. Doch Vorsicht: Es gibt auch Anbieter von »Chats«, die diese nicht kontrollieren.
4. Mit dem Handy kreativ sein
Handys mit Foto- und Videofunktion bieten Jugendlichen die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden – und sogar an Kreativ-Wettbewerben teilzunehmen. Leider sind aber in jüngster Zeit auch Videos im Umlauf, die schockierende Szenen (z.B. Schlägereien auf Schulhöfen) zeigen. Mittels Bluetooth sind derartige Inhalte zu Tauschobjekten geworden.
5. Games auf dem Handy spielen
Nicht nur der Computer, auch das Handy kann als Spielkonsole genutzt werden. Viele Games, die in Deutschland immer eine Altersfreigabekennzeichnung haben, lassen sich dafür mit dem Handy herunterladen. Da es heute jedoch technisch möglich ist, Spiele von Handy zu Handy weiterzugeben (z.B. über Bluetooth), entstehen neue Jugendschutzprobleme, die von Seiten der Mobilfunkunternehmen nicht kontrolliert werden können.
6. Handy-TV und -Radio.
In naher Zukunft wird es möglich sein, mit dem Handy gegen eine Gebühr auch Fernseh- und Hörfunksendungen zu empfangen. Dabei sind dieselben Regeln zu beachten, die auch sonst für diese Medien gelten. Für Pay-TV Programme sind natürlich Verschlüsselungen und eine Jugendschutz-PIN vorgesehen.
7. Mit dem Handy Musik hören
Viele Handys können als Abspiel- und Speichergerät für Musikdateien genutzt werden. Solche Dateien sind legal zu erwerben, können aber auch illegal übertragen werden.
Vorsicht: Wer Daten illegal abspeichert, anbietet oder weiterleitet, verstößt gegen das Urheberrecht und kann strafrechtlich verfolgt werden.
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