Diese 10 kuriose Fun Facts über Game of Thrones müssen echte Fans kennen

Game Of Thrones

Ihr denkt, ihr seid wahre "Game of Thrones"-Fans? Dann testet euer Wissen und schaut ob ihr wirklich all diese Insider kennt.

Zugegeben, das ist nicht das erste Mal, dass wir euch Fun Facts rund um "Game of Thrones" präsentieren, und es wird auch sicher nicht das letzte Mal sein, aber diese kniffeligen hier sind etwas für waschechte Fans. Na, wie viele davon hättet ihr gewusst?

1. Es gibt eine mysteriöse Pilot-Folge, die wie vom Erdboden verschluckt ist

Die allererste Folge "Game of Thrones" ist nicht die, die wir kennen. Irgendwo in einer uns unbekannten Dimension schlummert ein Original, das offenbar so schrecklich war, dass es niemals auf die Welt losgelassen wurde. "Wir haben irgendwie alles falsch gemacht," erzählt Co-Produzent David Benioff. "Keiner unserer Freunde, denen wir den Piloten gezeigt haben, hat verstanden, dass Jamie und Cersei Geschwister sind. Dabei ist das ein sehr wichtiger Plot, den wir irgendwie nicht etablieren konnten." Fans durchforsten das Netz nach der Pilot-Folge – und konnten diese bislang nicht finden. Was wir wissen ist: Gedreht wurde das Ganze in Marokko, Catelyn Stark und Daenerys waren noch durch andere Schauspielerinnen besetzt (Jennifer Ehle und Tamzin Merchant) und ganz skurril: Autor George R.R. Martin hatte eine kleine Gastrolle. Er war einer der Hochzeitsgäste von Daenerys und Khal Drogo.

2. Jon Snow: Absolut waschecht

Es mag wohl deutlich Schlimmeres geben als ein Schwammbad von der schönen Carice Van Houten zu bekommen. Auch Kit Harington (aka Jon Snow, der eigentlich nichts weiß), wusste zumindest das zu schätzen. Die Szene, in der Melisandre ihn von den Toten auferweckt, wurde so oft aus den verschiedensten Winkeln gedreht, dass sie den guten Mann ganze 50 Mal (!) liebevoll gewaschen hat. Nach eigenen Angaben war das eine von Kit Harringtons besten Drehtagen – er hatte es ausnahmsweise mal schön warm und musste einfach nur so daliegen. Ein bisschen Spaß hatten die Schauspieler auch noch, wie man diesem Clip entnehmen kann:

3. Staffel 5 ist ein einziger Friedhof

Als wahrer Game of Thrones-Fan wird euch sicherlich aufgefallen sein, dass in der Serie kaum jemand am Leben bleibt und generell ganz schön viele Köpfe rollen. Den Vogel abgeschossen (haha!) hat diesbezüglich aber Staffel 5. Hier wurde der Schlachtruf "Valar morghulis!" besonders ernst genommen – so fanden gleich 246 Charaktere einen (teils überaus grausigen) Serientod. Umgerechnet ist das ein Toter alle zwei Minuten. Insgesamt fanden bisher wohl 704 Charaktere ein jähes Ende. Wer von ihnen es noch heil zu Staffel 7 schafft, lest ihr hier. 

4. Dothraki kann man auch an der Uni lernen

Für Reisende empfiehlt es sich immer etwas in der jeweiligen Landessprache sagen zu können: "danke". Solltet ihr mal durch das fiktive Land Essos reiten und euer eingerostetes Dothraki anwenden wollen, kommt ihr an der Stelle aber nicht weit: Seit Staffel 1 wissen wir, dass "danke" beim Volk der Dothraki nicht existiert. Komisch, dabei hat die Sprache doch Linguist David Peterson entwickelt: Dothraki umfasst mehr als 3.000 Wörter, hat eine eigene Grammatik und wird seit Kurzem auch als Unterrichtsfach an der Universität von Berkeley unterrichtet.

Game Of Thrones Trailer Staffel 6
Wer von den Dothraki in Beschlag genommen wurde, hat eh nicht viel Grund "danke" zu sagen (© 2016 Youtube/GameofThrones)

5. Ein paar Rollen wurden von verschiedenen Schauspielern besetzt

Es ist doch immer wieder ärgerlich, wenn auf einmal ein unbekanntes Gesicht da ist, das aber eine schon bekannte Figur spielen soll. Bei "Game of Thrones" ist das gleich mehrfach passiert. Zum einen sehr offensichtlich bei Daenerys rechter Hand (und späterem Liebhaber) Daario Naharis. Der wurde in Staffel 3 noch von Ed Skrein verkörpert, in Staffel 4, 5 und 6 übernahm dann Michiel Huisman (gerade pünktlich für die Bettszenen). Aber er ist nicht der einzige, der sang- und klanglos ausgetauscht wurde. Achtet mal drauf: Auch Tommen und Myrcella haben sich ganz schön verändert! Das liegt daran, dass auch hier die Schauspieler gewechselt haben. Tommen Baratheon wurde in Staffel 1 und 2 noch von Callum Wharry gespielt, danach von Dean-Charles Chapman. Die liebreizende Myrcella wurde in den ersten beiden Staffeln von Aimee Richardson, später dann von Nell Tiger Free gespielt. Und auch "Der Berg" wurde mehrfach ausgetauscht (Conan Stevens in Staffel 1, Ian Whyte in Staffel 2 und Hafþór Júlíus Björnsson in den verbleibenden).

6. Ein Schauspieler spielt gleich vier Rollen

Ian Whyat ist ein walisischer Schauspieler und Stuntman, der mit seiner Körpergröße von 2,16 Meter stets hervorsticht. Bei "Game of Thrones" griff er gleich vier Rollen ab. In Staffel 1 und 2 war er ein Weißer Wanderer, in Staffel 2 spielte er (als einer von dreien) ebenfalls Gregor Clegane. In Staffel 3 sah man ihn als einen namenlosen Riesen, in Staffel 5 war der dann der letzte Riese der Wildlinge und trug den Namen Wun Wun.

Falls ihr euch jetzt fragt ob es sich hierbei um den Schauspieler handelt, der leider vor Kurzem gestorben ist: Nein, das war Neil Fingleton. Er spielte den anderen Riesen "Mag The Mighty", welchen wir bei der Schlacht an der Mauer näher kennengelernt haben, als er sich durch die unterirdischen Gänge von Castle Black kämpfte. Der Schauspieler, der oft als "sanfter Riese" bezeichnet wurde, war sagenumwobene 2,31 Meter groß.

Game Of Thrones
Die Schlacht der Bastarde sollte Wun Wuns letzte Schlacht gewesen sein – und eine von gleich vier Rollen, die Ian Whyat besetzte

7. Im Eisernen Thron stecken (mindestens) zwei bekannte Schwerter

Er ist der Thron, den alle besteigen wollen – und wartet auch zu Beginn von Staffel 6 auf seinen rechtmäßigen Thronfolger. 1.000 Schwerter säumen die wichtigste Sitzgelegenheit in Westeros. Aber mal aufgepasst: Spitzfindige Film-Fans können hier zwei Schwerter entdecken, die sie schon aus anderen Fantasy-Reihen kennen: Das Schwert von Herr der Ringe-Zauberer Gandalf hat seinen Weg zum Thron von Westeros gefunden, ebenso das Schwert von Robin Hood.

8. Ramsay hätte Jon Snow sein können

Ok, das muss man sich mal bildlich vorstellen. Iwan Rheon, den wir als den meisterhaft gespielten Bösewicht Ramsay Bolton kennengelernt haben, war der Zweitplatzierte für die Rolle des Jon Snow. Könnt ihr euch vorstellen, wie Iwan Rheon liebevoll mit seinem Welpen spielt oder seine kleine Schwester Arya umarmt?

Game Of Thrones
Iwan Rheon als Scheusal Ramsay Balton: Eine schauspielerische Meisterleistung

9. Der eigentliche Protagonist der Show? Tyrion

Bei "Game of Thrones" gab es genau zwei Schauspieler, bei denen sich Autor George R.R. Martin und die Produzenten im Vorfeld einig waren: Sean Bean sollte unbedingt Ned Stark spielen und Peter Dinklage musste unbedingt Tyrion sein – es hat auch niemand sonst für die Rolle vorgesprochen. Doch Dinklage hatte ein paar Bedenken, was das Fantasy-Genre angeht: "Ich habe ihnen gesagt, dass ich keinen langen Bart und spitze Schuhe tragen möchte [...], aber sie haben mir erzählt, er sei ein Frauenheld und Trinker [...] also habe ich unterzeichnet."

Rein mathematisch gesehen ist Tyrion übrigens die Hauptrolle bei "Game of Thrones", denn er kommt mit den meisten anderen Figuren in Berührung, hat also die meiste Interaktion in der Serie.

Game Of Thrones Staffel 6
Tyrion Lannister über sich selbst: "Ich trinke, und ich weiß Dinge." (© 2016 HBO)

10. Hodor sagt: Es gibt 70 verschiedene Arten "Hodor" zu sagen

Ach Hodor! Seit deinem tapferen Tod können wir keinen Türstopper mehr sehen, ohne dass uns Tränen der Rührseligkeit kommen. Der Riese, der nichts sagen kann außer seinem eigenen Namen, wird gespielt von Kristian Nairm, und der meint, es gäbe 70 verschiedene Arten "Hodor" zu sagen: "Es gibt den wütenden Hodor, den glücklichen Hodor, den traurigen Hodor, den ängstlichen Hodor, den neugierigen Hodor..." und noch viel mehr Hodor, wo Hodor herkommt. "Und dann gibt's noch den nackten Hodor." Nairm meint, er hätte eine besondere Art und Weise "Hodor" zu sagen, wenn er nackt ist. Hodor? Hodor?! Hodor!

Mehr aus Westeros gefällig?

Bis zum 16. Juli müssen wir uns noch gedulden, bis es endlich in die siebte Staffel geht (am 17. Juli gibt es das Spektakel dann auch in Deutschland zu sehen, zum Beispiel auf Sky). Für unsere Geduld werden wir übrigens damit belohnt, dass es noch weniger Folgen zu sehen gibt, als wir bislang zu hoffen gewagt haben. Macht nichts, denn als waschechte Fans der Serie sind wir mehr Hiobsbotschaften gewohnt als Anhänger anderer Serien.

Wer es zum Beispiel gar nicht mehr abwarten kann, zu erfahren, welche potenziellen Enttäuschungen als nächstes auf dem Programm stehen, der kann sich hier spoilern und das Wissen nutzen um andere zu spoilern. Für alle anderen gilt: Mehr zu "Game of Thrones" findet ihr mit einem Klick auf unser Fan-Sammelsurium. Hier findet ihr auch den neuesten Teaser zu Staffel 7 und könnt mit uns spekulieren, was es mit dem Song darin auf sich hat – und bei den alten Göttern und den neuen: Wir glauben, es könnte bald untote Eisdrachen geben. In diesem Sinne: valar morghulis!

Aufmacherbild: (© 2016 HBO)

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