Eigene Podcasts erstellen und auf iTunes hochladen

Mikrofon

Nicht nur für Magazine gibt es Abonnements, sondern auch für Video- und Audiobeiträge im Internet. Die sogenannten Podcasts findet ihr beispielsweise in Apples kostenloser Podcast-App. Wir zeigen euch, wir ihr einen eigenen Podcast bei Apple veröffentlicht.

Ein Podcast ist nichts Anderes als eine abonnierbare Serie von Mediendateien. Beispielsweise könnt ihr den Podcast der Tagesschau abonnieren, um jeden Abend automatisch die aktuellen Nachrichten auf euer iPhone geladen zu bekommen. Abonnieren könnt ihr Podcasts mit entsprechenden Apps für Smartphones und Tablets, darunter Apples kostenfreier Podcasts-App. Ähnlich wie in iTunes oder dem App Store findet ihr auch hier Podcasts sortiert nach Highlights, Topcharts und über die Suche. Alternativ könnt ihr aber auch Podcasts über die Podcast-URL hinzufügen.

Eigene Podcasts erstellen

Ähnlich wie YouTube-Videos können auch Amateure ohne viel Arbeit Podcasts aufzeichnen. So könntet ihr beispielsweise Audio-Podcasts aufnehmen, in denen ihr beispielsweise mit einem Interviewgast über aktuelle Literatur, Spiele oder Filme sprecht. Oder aber ihr zeigt Gartentipps als Video-Podcast. Die Aufzeichnung könnt ihr ganz einfach mit dem Smartphone erledigen. Tipp: Nutzt für eine bessere Audioqualität ein externes Mikrofon. Für die sogenannte Postproduktion lohnen sich Apps wie GarageBand aus dem iOS- oder Mac-App-Store oder das kostenlose Audacity zum Schnitt von Audio-Podcasts auf dem Windows- oder Apple-Rechner. Für Video-Podcasts verwendet ihr zum Beispiel iMovie für iOS und Mac oder den Windows Movie Maker. Denkt bei euren Podcasts an folgendes:

  • Viele Menschen schauen Podcasts auf dem Smartphone. Verzichtet bei Videos auf Details.
  • Mit einem schönen Intro und Outro wirkt der Podcast professionell. Denkt dabei an eine eigene Intro-Musik oder bei einem Video an ein Logo. Der Abspann bietet Platz für Spendenaufrufe, Kommentare und Kontaktmöglichkeiten.
  • Arbeitet bei Videos mit Bauchbinden. Diese könnt ihr mit allen gängigen Apps einfügen. So könnt ihr zum Beispiel den Namen einer Person einblenden oder einen Link.
  • Haltet euch kurz. Podcasts sind als Häppchen für zwischendurch beliebt. Fünf Minuten sind ein guter Richtwert. Auch die Dateigröße bleibt so gering.
  • Denkt an eine Beschreibung für euren Podcasts sowie ein Logo.

Auf die Plätze, fertig, Upload!

Wenn ihr euren Podcast fertig produziert habt, könnt ihr diesen auf eine Webseite hochladen. Am einfachsten klappt das mit Podcasts Partnern wie Soundcloud. Doch auch mit jeder anderen Webseite funktioniert die Anbindung an Apples Podcast-Verzeichnis. Ihr braucht lediglich einen Zusatzdienst wie Googles Feedburner, der die Podcast-URL bereitstellt. Egal, wofür ihr euch entscheidet: Nachdem euer Podcast mit allen notwendigen Details eingestellt wurde, prüft Apple euer Werk. Ist alles in Ordnung, erhaltet ihr von Apple eine E-Mail, die die Bereitstellung in der Podcasts-App bestätigt. Weitere Details zum Erstellen von Podcasts findet ihr auf Englisch direkt bei Apple.

Aufmacherbild: (© 2017 CC: Unsplash/Kelly Sikkema)

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