Fiese Akkufresser: Diese iPhone-Apps verbrauchen viel Strom

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Zahlreiche iPhone-Apps gehen nicht gerade schonungsvoll mit eurem Akku um. Hier erfahrt ihr, welche Anwendungen besonders viel verbrauchen – und worauf ihr achten solltet, damit eure Smartphone-Batterie so lange wie möglich hält.

Eure Akkuladung ist schon wieder in den einstelligen Prozentbereich geschrumpft – wie kann das sein? Games fressen euren Akku durch die Darstellung aufwendiger 3D-Grafiken – was deutlich mehr Hardware-Power braucht als ein klassischer Messenger. Andere Apps verbrauchen mehr Batterie, weil sie nahezu permanent mit dem Internet verbunden sind, um neue Nachrichten oder Ereignisse von ihrem Mutterschiff-Server abzufragen. Auch dies kann dazu führen, dass eine App mehr Batterie als andere verbraucht. Wir verraten euch, welche iOS-Apps besonders viel Strom brauchen.

Skype: Zu viele Hintergrundprozesse

Der Videomessenger Skype ist eine ziemlich stromhungrige App, da sie selbst nach dem Schließen noch Hintergrundprozesse laufen lässt. Und das geht ganz schön auf die Batterie. Wenn ihr allerdings in das Einstellungen-Menü und dann den Unterpunkt "Skype" auswählt, findet ihr hier einen Schalter, mit dem ihr Hintergrundaktivitäten deaktivieren könnt. Nur für den Fall, dass ihr ständig über die App erreichbar sein wollt, solltet ihr diese Synchronisierung wieder aktivieren.

Frau, Smartphone, Laptop, Sofa
Skypen mit dem Smartphone wird eurem Akku einiges abverlangen (© 2017 iStock.com/Geber86)

Facebook: Füllt den Speicher – und ist höchst nachtaktiv

Die App des blauen Riesen verbraucht jede Menge Speicherplatz und Akku-Kapazität. Kein Wunder, schließlich benachrichtigt euch die App jederzeit über alles, was in eurem sozialen Netzwerk passiert. Wer den Stromverbrauch der App begrenzen will, sollte dafür ebenfalls in die Einstellungen gehen und dort die Hintergrundaktivitäten deaktivieren. Alternativ solltet ihr euch einmal die Lite-App ansehen: Diese braucht deutlich weniger Energie und zudem auch weniger Speicher. In einem anderen Ratgeber sagen wir euch, welche anderen Lite-Versionen von Apps es noch gibt.

In diesem Zusammenhang soll auch Twitter nicht unerwähnt bleiben: Je mehr Leuten ihr bei dem Dienst folgt, umso mehr Akku verbraucht die App. Das klingt zunächst möglicherweise komisch, ist aber nachvollziehbar. Schließlich meldet sich die Twitter-App bei euch, sobald es Neuigkeiten von euren Kontakten gibt.

Google Maps: Auch kostenlose Navigation hat ihren Preis

Googles Navi-App ist kostenlos – und führt zuverlässig ans Ziel. Einen kleinen Preis zahlt ihr dennoch: Die Routenführung mit dem Smartphone zählt zu den batteriehungrigsten Anwendungen. Kein Wunder, schließlich muss für die Navigation auch das GPS-Modul aktiv sein. Leider gibt es bei dieser App nicht viele Optionen, um Strom zu sparen – außer, ihr schaltet den Bildschirm aus und verlasst euch nur noch auf die Sprachführung. Hilfreich ist auch ein smartes Gadget fürs Auto, wie etwa einen USB-Hub, um euer Smartphone stets optimal aufgeladen zu haben.

Google Maps
Google Maps ist im Alltag praktisch – während einer Navigation aber äußerst stromhungrig (© 2017 )

Wir haben natürlich noch etliche andere Ratgeber für euch im Angebot: Beispielsweise erklären wir euch in diesem Artikel, wie ihr effektiv Strom bei eurem iPad oder iPhone sparen könnt. Und zudem präsentieren wir euch praktische Akkuhüllen, die euer Gerät nicht nur schützen, sondern auch aufladen.

Aufmacherbild: (© 2017 )

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