Musik auf dem iPhone: So verbessert ihr den Sound

Frau, iPhone, Musik hörenUPDATE

Dank Apple Music und der iCloud Mediathek müsst ihr auch unterwegs nicht auf musikalische Unterhaltung verzichten. Allerdings ist die Qualität bei der Verbindung mit einem mobilen Datennetz geringer als sie sein müsste. Wir erklären euch, wieso und was ihr dagegen tun könnt.

Wenn ihr mit dem WLAN verbunden seid und Musik hört, streamt Apple Music eure Titel in der höchsten Qualitätsstufe. Ein einzelner Track "kostet" im WLAN abhängig von der Länge ungefähr zehn bis 15 Megabyte. Eine komplette CD mit 12 Titeln kommt so auf fast 200 Megabyte. Würdet ihr mit dieser Qualität unterwegs im Mobilfunknetz Musik hören, wäre das Datenvolumen schnell aufgebraucht. Deshalb ist euer iPhone automatisch so konfiguriert, dass im Mobilfunknetz mit niedriger Qualität gestreamt wird.

Streamen in hoher Qualität

Wer ein ausreichend großes Datenvolumen hat, kann getrost auf den Sparmodus verzichten, und auch unterwegs Musik in hoher Qualität genießen. Dazu aktiviert ihr einfach in den Einstellungen unter "Mobile Daten" und "Musik" die entsprechende Option. Geht es euch nur um einen bestimmten Titel oder ein bestimmtes Album, könnt ihr das auch einfach in der Musik-App herunterladen. Im Gegensatz zum Streaming wählt das iPhone so automatisch die qualitativ bessere Variante.

Feinabstimmung per Equalizer

Einen Audio-Receiver kann man per Equalizer durch Korrektur der Höhen und Tiefen perfekt auf ein bestimmtes Genre anpassen. Oder aber dazu verwenden, dass Musik mehr Bass oder mehr Höhen hat – je nachdem, was für Kopfhörer man verwendet. Auch auf dem iPhone findet ihr einen Equalizer. Allerdings nicht in der Musik-App, sondern in den Einstellungen unter "Musik", ganz unten unter "EQ". Leider gibt es an dieser Stelle keine Schieberegler, sondern nur vordefinierte Einstellungen wie "Kleine Boxen" oder "Mehr Höhen".

Mimi-App
Mimi App )

Mimi Music

Aufgrund der natürlichen, anatomischen Unterschiede passen Kopfhörer nicht immer gleich gut. Entsprechend unterschiedlich kommt die Musik beim Hörer an. Die Ausgabe ist immer für das durchschnittliche Ohr angelegt, die persönlichen Eigenschaften des Hörers werden dabei ignoriert. Die App Mimi Music löst das Problem. Die Anwendung hilft bei der optimalen Einstellung der Höhen und Tiefen. In drei Schritten erfasst die App den persönlichen "Ohrabdruck" und macht den Unterschied anschließend mit einem Beispiel hörbar. Wer eine Verbesserung feststellt, kann Mimi Music im Anschluss auch dauerhaft mit iTunes, Spotify, Soundcloud oder der Podcasts-App verwenden. Allerdings werden kabelgebundene Kopfhörer benötigt, Bluetooth unterstützt Mimi Music aufgrund der Verzögerung nicht.

Mit " Free" muss niemand auf den Datenverbrauch achten

Wer sich an dieser Stelle viele Gedanken um den eigenen Datenverbrauch macht, für den lohnt sich definitiv ein Blick auf die Tarife von " Free". Habt ihr hier nämlich euer Highspeed-Datenvolumen aufgebraucht, droht keine Drosselung auf 64 oder sogar 32 Kbit/s. Stattdessen surft ihr endlos mit 1 Mbit/s weiter. Das Beste: Seit dem 6. September erhalten  Kunden mehr Highspeed-Datenvolumen als je zuvor: Mit o2 Free M gibt es dann satte 10 GB für nur 29,99 Euro monatlich – für die ganz Datenhungrigen gibt es sogar noch größere Portionen. Die neuen Tarife von Free geben digitalen Überfliegern eine Spielwiese, auf der sie sich grenzenlos austoben können. Was ihr alles mit 10 GB anstellen könnt, wenn ihr es drauf anlegt, lest ihr hier.

Aufmacherbild: (© 2017 CC: Unsplash/Bruno Gomiero)

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