IP-Umstieg: Die wichtigsten To-dos für die Migration

  • Im Jahr 2022 stellen die letzten Netzbetreiber von ISDN auf VoIP um
  • 17 Mio. Festnetzkunden nutzen bereits erfolgreich IP-Telefonie1

Telefonierte man früher über eine feste Telefonleitung, so gelangen Gespräche heute und künftig per Internetprotokoll („IP“) über ein Netz zu ihrem Empfänger. Sprache wird dabei in vielen kleinen Datenpaketen übertragen, doch auch größere Datenmengen lassen sich austauschen. Dadurch sind neben dem Telefongespräch viele weitere Services möglich – z. B. E-Mails, Instant-Messages, Videokonferenzen und Web Collaboration innerhalb des IP-Netzwerks. Das alles steht jederzeit und ohne Medienbrüche zur Verfügung – egal, welches Endgerät man gerade nutzt. Zudem ist dann in Unternehmen das interne, separate Telefonnetz überflüssig. Die gesamte Kommunikation kann über das gleiche Netzwerk laufen, das PCs und Server miteinander verbindet. Das senkt Kosten.

IP-Telefonie: Vorteile für Ihre Mitarbeiter

Auch aus Mitarbeitersicht ist IP-Telefonie attraktiv: Viele Funktionen erleichtern die tägliche Arbeit – wie die Zustellung von Anrufbeantworternachrichten und Faxsendungen per E-Mail, die Einbindung von Mobiltelefonen als Nebenstellen oder Anrufe per Mausklick über den PC und Erweiterungen wie Videokonferenzen. Die neuen Möglichkeiten funktionieren überall – egal ob man sich im Büro, im Home-Office oder auf Auslandsreise befindet. Ein Internetanschluss reicht. Angesichts der zunehmenden Mobilität der Arbeitswelt ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Erst Anforderungen checken, dann umstellen

Wie können Unternehmen ohne ISDN weitertelefonieren?

Wenn Ihre Telefonanlage keine IP-Telefonie unterstützt, stehen Ihnen drei Lösungswege offen.

  • ISDN-Telefonanlage weiternutzen und nachrüsten
    Dabei übernimmt ein vorgeschalteter Voice-Router die Sprachpakete aus dem All-IP-Anschluss und löst sie für die ISDN-Telefonanlage in Sprachsignale auf.
  • IP-Telefonanlage installieren
    IP-Telefonanlagen ermöglichen eine zeitgemäße und einheitliche Infrastruktur und bündeln sämtliche Kommunikationskanäle wie Telefon, E-Mail, Smartphone, Instant Messaging und Videokonferenzen am PC-Arbeitsplatz der Mitarbeiter.
  • Cloud-Lösung nutzen
    Eine Telefonanlage kann heute als Service aus der Cloud bezogen werden. Ihr Unternehmen bucht einfach die Anzahl der Telefonanschlüsse, die tatsächlich benötigt werden.

Wenn Ihr Unternehmen bereits eine IP-fähige Telefonanlage besitzt, dann ist der Wechsel zu einem All-IP-Anschluss besonders einfach. Und Sie können schnell sämtliche Möglichkeiten der IP-Telefonie ausschöpfen.

So migrieren Unternehmen sicher zu All-IP

Wer jetzt überlegt und geradlinig handelt, kann den Umstieg innerhalb weniger Wochen erfolgreich durchführen. Ein paar Aspekte gilt es dabei jedoch zu beachten.

  • Laufende Verträge anschauen und analysieren
    Verschaff­en Sie sich zunächst einmal einen Überblick über Ihre laufenden Verträge für Wartung und Provider und wie lange diese gelten. Wichtig: Sie sollten die alten Anschlüsse - insbesondere den Telefonanschluss – erstmal noch nicht kündigen, um Ihre Rufnummern beizubehalten, denn die Kündigung übernimmt der neue Anbieter für Sie.
  • Nutzung von ISDN-Sonderdiensten
    Werden in Ihrem Unternehmen ISDN-Sonderdienste wie z. B. Alarmanlagen, EC-Terminals u. s. w. genutzt? In diesem Fall sollte rechtzeitig eine Alternative geplant werden, um einen reibungslosen Weiterbetrieb zu gewährleisten, da auch diese von der Kündigung betro­ffen sind.
  • Internet-Geschwindigkeit prüfen
    Egal ob der Internetanschluss beibehalten oder ein neuer Internetprovider hinzugezogen wird: Lassen Sie sich beraten, welche Bandbreite für die Übertragung der Telefonate an Ihren Standort zur Verfügung steht und welchen Anschluss Sie benötigen.
  • Angebote von Telekommunikationsanbietern einholen
    Vergleichen Sie die Angebote der verschiedenen Anbieter. Lassen Sie sich auch intensiv beraten, welche Varianten zur Umstellung auf All-IP es gibt und welche für Sie die passende ist. Betrachten Sie neben den Preisen auch, welche Leistungen und Services enthalten sind.
  • Umstellung vorbereiten
    Bereiten Sie in Ruhe die Umstellung vor und lassen Sie sich die Schritte von Ihrem Provider erläutern.
  • Rufnummer portieren
    Ihre Rufnummern werden vom neuen Anbieter portiert. Ihren aktuellen Anschluss sollten Sie noch nicht separat kündigen, denn das übernimmt der neue Anbieter für Sie.
  • IP-fähige Endgeräte kaufen
    Sind noch alte Geräte, die nicht IP-fähig sind, vorhanden, so sollte in neue IP-Geräte investiert werden. Diese gibt es von zahlreichen Herstellern in sämtlichen Preisklassen.
  • Ausführlich testen
    Die neue Telefonielösung sollte nun umfangreich getestet werden, um sicherzustellen, dass nach dem Wechsel alles reibungslos funktioniert. Sobald die Rufnummern portiert wurden, wird über die neue All-IP-Technologie telefoniert.

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