Keine kaputten Handys mehr! Das sind die optimalen Schutzhüllen und Folien!

Handy, Hülle, Schutzhülle

Kratzer. Dellen. Risse. Sie sind der Albtraum eines jeden Handybesitzers. Und gehören doch zum Alltag. Dabei kannst du dein Handy ganz leicht gegen Schäden wie diese schützen. Mit der passenden Hülle und Displayschutzfolie. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten du hast.

Handyhülle: So kannst du dein Smartphone schützen

Egal ob du ein iPhone, ein Android Handy von Samsung, Huawei oder einem anderen Hersteller nutzt. Eine Hülle schützt dein Smartphone vor Schäden. Doch die Auswahl ist groß. Vom simplen Bumper über das griffige Softcase bis hin zur robusten Outdoor-Schutzhülle hast du die Qual der Wahl. Wir beleuchten die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten.

Bumper – Basis-Schutz bei Stürzen aus geringer Höhe

Einen ganz grundlegenden Schutz für dein Handy bieten sogenannte Bumper. Diese gibt es sowohl fürs iPhone als auch für alle sonstigen Android Smartphones – etwa für das Samsung Galaxy. Allen Hüllen gemeinsam: Die Rahmen bestehen aus einem gummiartigen Material, das Stürze abfedern soll. Zumindest bei Stürzen aus vergleichsweise geringer Höhe klappt das auch ganz gut. Der Nachteil: Insbesondere dein Display ist mit einem Bumper nicht optimal geschützt. Die Splittergefahr wird mit einem solchen zwar reduziert. Sichtbare Kratzer können aber trotzdem zurückbleiben. Das gilt nicht nur für die Front, sondern auch für die Rückseite deines Smartphones.

Hardcase – guter Sturz-Schutz, gewöhnungsbedürftige Haptik

Im Gegensatz zum Bumper ist das Hardcase mehr als ein bloßer Rahmen. Vielmehr ist es eine Hülle, die auf die Rückseite des Smartphones oder iPhones montiert wird. Inklusive Aussparungen für die Bedienelemente versteht sich. Ein Hardcase besteht in der Regel aus festem Kunststoff. Es sind jedoch unzählige Designs und Farben verfügbar. Auch Hardcases aus Holz liegen im Trend. Im Vergleich mit dem Bumper bietet ein Hardcase prinzipiell einen besseren Schutz gegen Stürze. Schwachstelle ist aber auch hier das Display. Zudem ist die Sturzgefahr mit vielen Hardcases erhöht. Der Grund: Ein Hardcase hat häufig eine glatte Oberfläche und gleitet entsprechend leicht aus der Hand.

Softcase – leicht und griffig

Softcases bestehen aus biegsamen Materialien wie Silikon. Das macht sie deutlich leichter und griffiger als die meisten Hardcases. Einen Displayschutz bietet aber auch diese Handyhülle nicht.

Tipp: Achtet beim Kauf eines Softcases darauf, dass die Hülle nicht zu dünn ausfällt. Sonst können Stürze nicht optimal abgefedert werden.

Flip-Case – Rundum-Schutz fürs Smartphone

Kratzer und Risse am Display gehören zu den häufigsten Handyschäden überhaupt. Du möchtest dein Smartphone genau gegen diese Art von Schäden schützen? Dann bist du mit einem Flip-Case bzw. Book-Case gut beraten. Der Clou: Wenn du dein Handy nicht benutzt, deckt ein aufklappbarer Deckel auch das Display ab. Damit ist dein Smartphone wirklich rundum geschützt. Dass du den Deckel vor jeder Handynutzung erneut aufklappen musst, lässt sich unter diesem Hintergrund sicherlich verschmerzen.

Outdoor-Schutzhülle – das Case für alle Fälle

Mountainbiken. Snowboarden. Klettern. Es gibt Sportarten, bei denen ist eine Schutzausrüstung nicht verhandelbar. Doch was für dich gilt, gilt auch für dein Handy. In Fällen wie diesen ist ein einfacher Flip-Case unter Umständen nicht ausreichend. Eine Outdoor-Schutzhülle schützt dein iPhone oder dein Android Smartphone dagegen auch bei harten Stürzen optimal. Entsprechende Handyhüllen sind zudem häufig gegen Staub und eindringendes Wasser geschützt. Möchtest du mit deinem Handy einzigartige Unterwasserfotos schießen, ist eine wasserdichte Outdoor-Schutzhülle alternativlos. Einziges Manko: Outdoor-Schutzhüllen sind eher klobig, was teilweise die Bedienung des Handys erschwert. Schmutzablagerungen, die auf Outdoor-Touren nicht ausbleiben, wollen zudem regelmäßig entfernt werden. Anderenfalls drohen Kratzer auf dem Display.

Schutzfolie: Diese Möglichkeiten hast du

Zugegeben, Flip-Case und Outdoor-Schutzhülle sind nicht jedermanns Sache. Die gute Nachricht: Wer auf Bumper, Hard- oder Softcase zurückgreift, kann sein Display mit einer einfachen Displayschutzfolie vor Schäden bewahren. Auch hier stehen dir verschiedene Varianten zur Auswahl:

  • Geringer Härtegrad: Schon Displayschutzfolien mit geringem bis mittlerem Härtegrad schützen dein Display im Alltag. Steckst du Schlüssel und Handy etwa in dieselbe Tasche, wird der Bildschirm trotzdem nicht verkratzt.
  • Panzerschutzfolie: Der Displayschutz für alle Fälle. Panzerschutzfolie hält selbst Stößen und Schlägen stand.
  • Blickschutzfolie: Du hasst es, wenn dir Menschen über die Schulter gucken? Mit einer Blickschutzfolie schiebst du neugierigen Blicken einen Riegel vor. Erkennbar ist dein Display damit nur bei einem Betrachtungswinkel von etwa 30 Grad.
  • Transparente Folie: Mit einer solchen wird die Sicht auf das Display kaum verändert.
  • Entspiegelte Folie: Du kannst es nicht leiden, wenn dein Display wegen der Sonneneinstrahlung kaum sichtbar ist? Eine entspiegelte Folie schafft Abhilfe.
  • Antibakterielle Folie: Gib Bakterien und Keimen keine Chance. Eine antibakterielle Displayschutzfolie tötet diese ab. Und verhindert obendrein noch störende Fingerabdrücke.

Du siehst: Eine Displayschutzfolie kann viel mehr, als nur deinen Bildschirm zu schützen.

Case und Schutzfolie: Die individuellen Anforderungen entscheiden

Welches Case und welcher Displayschutz für dich am besten geeignet sind, hängt von deinen persönlichen Wünschen ab. Solange du sowohl ein Case als auch eine Folie verwendest, ist dein Gerät im normalen Alltag in der Regel ausreichend geschützt.

Aufmacherbild: (© 2019 Getty Images)

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