10 Top-Serien, deren Staffelfinale wir uns anders vorgestellt haben

How I met your mother

Serien haben derzeit ihr goldenes Zeitalter und unterhalten weltweit zig Millionen Menschen. In diesem Beitrag stellen wir euch zehn Serien vor, die allerdings den Zieleinlauf ein wenig vermurkst haben. Nicht immer läuft ein Staffel- oder Serienfinale eben so, wie es sich die Fans vorgestellt hatten...

"Dexter"

Eigentlich konnte diese Serie nur damit enden, dass der Protagonist das Zeitliche segnet oder ihn seine lange Karriere als Serienmörder in Form einer lebenslangen Haftstrafe einholt. Es hätte zum Grundton der Erfolgs-Show gepasst, wenn Dexter gestorben wäre. Stattdessen ließen ihn die Schreiber der Serie einen Lebensabend als Holzfäller antreten – vermutlich auch in der Hoffnung, ihn bei Bedarf für weitere Staffeln wieder hervorholen zu können.

"How I Met Your Mother"

Viele Staffeln lang zögerte Ted Mosby als unzuverlässiger Erzähler das Treffen mit der Mutter seiner Kinder immer weiter hinaus. Dabei entstand eine bei Fans äußerst beliebte Sitcom – die dann in der finalen Folge einfach nur traurig endete. Der Tod der Titelfigur war eine deprimierende Note als Schlusspunkt einer sonst so positiven und herzerwärmenden Show.

"Lost"

Verloren wie die Protagonisten der Serie fühlten sich nach vielen Jahren immer neuer Mysterien auch die Fans. Da war es nicht hilfreich, dass die Autoren der Serie zwischenzeitlich sogar damit geprahlt hatten, dass sie selbst keine Ahnung haben, wohin die Reise geht. "Lost" endete für die meisten seiner Zuschauer als bittere Enttäuschung, vor allem nach den spannenden ersten Staffeln.

"Alf"

Eine weitere Sitcom mit überraschend deprimierendem Ende: Nachdem Familie Tanner ihn jahrelang erfolgreich versteckt hatte, sollte Alf nun endlich mit seinem Volk wiedervereint werden – endete dann aber umstellt von bewaffneten Regierungsbeamten. Dass diese ihm nichts Gutes wollen, war schon länger klar. Eigentlich sollte es noch einen zweiten Teil der Geschichte geben. Der wurde aber nie gesendet. So endet "Alf" auf einem traurigen Cliffhanger.

"Zurück in die Vergangenheit"

Dr. Sam Beckett reist fünf Staffeln lang durch die Zeit und ergreift Besitz von verschiedenen Menschen, um das Schicksal zu verbessern. Laut Intro hofft er mit jedem Zeitsprung, in seiner Zeit zu landen. Die letzte Folge der Serie endet allerdings mit einem kurzen Stück Text im Bild. Laut diesem gelingt ihm die Heimkehr nicht – er bleibt also ein ewig Getriebener, der sein Zuhause nie wieder sieht.

"Roseanne"

Eine weitere beliebte Sitcom aus den 90ern, die zwar im Verlauf ihrer Staffeln viel Humor und Lacher brachte, am Ende jedoch in einen äußerst deprimierenden Tonfall umschlug. Protagonistin Roseanne hat zwar einige Folgen vorher im Lotto gewonnen, gibt aber hinterher zu, dass das alles nur eine Fantasie in dem Buch war, das sie am Schreiben ist. Das tut sie vor allem, um über den Tod ihres Ehemannes Dan hinwegzukommen, der im Nachhinein schon vor vielen Episoden an einem Herzinfarkt gestorben war.

"Akte X"

Die X-Akten hatten vor allem in späteren Staffeln das Formatproblem, sich immer tiefer in die eigenen Verschwörungstheorien einzugraben, ohne jemals eine Lösung präsentieren zu dürfen. Da half auch ein Kinofilm nichts – das einzig logische Ende wäre schließlich eine offene Alien-Invasion gewesen und die hätte das Konzept der Serie um Verschwörungstheorien und unheimliche Kriminalfälle gründlich in ein anderes Genre gezerrt. Aus dieser Bredouille fanden die Schreiberlinge nie einen adäquaten Ausweg.

"Kampfstern Galactica"

Die 2003er-Version der Science-Fiction-Serie machte vieles anders als ihr Vorgänger und trieb die Geschichte rund um die Flotte von Raumschiffen voller menschlicher Überlebender mit jeder Folge konsequent ihrem Ende entgegen. Das lief gut und war bei den Fans beliebt – bis das Ende zu viel erklärte und plötzlich eine gehörige Portion Esoterik ins Spiel brachte. Die bedrohliche Ankündigung am Anfang jeder Folge, die Zylonen hätten einen Plan, stellte sich nebenbei als deutliche Übertreibung heraus.

"Die Sopranos"

Sechs Staffeln lang zitterten die Zuschauer mit, wenn die Mafia-Familie der Sopranos ihre Geschicke steigen und fallen sah. Einen echten Abschluss erhielten die Zuschauer dann aber nicht: Das Ende von "Die Sopranos" ist bewusst offen gehalten und der Schwarze Bildschirm, der sich am Ende über die Szene legt, wird noch heute gerne diskutiert.

"Angel – Jäger der Finsternis"

Der "Buffy"-Ableger um den beseelten Vampir brachte es auf immerhin fünf Staffeln und überlebte seine Mutterserie sogar um ein Jahr. Das Ende der Show war aber aus Sicht der Macher offenbar nicht geplant: Das Abenteuer von Angel und seinen Mitstreitern endet mit einem Cliffhanger, bei dem eine riesige Armee aus Dämonen die Freunde eingekreist hat und das Ende der Welt bevorzustehen scheint. Einen Abschluss gibt es für harte Fans aber dennoch in Form eines 2007 erschienenen Comics aus der Feder von Serienschöpfer Joss Whedon.

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Aufmacherbild: (© 2017 Youtube/foxhomede)

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