"Avengers: Endgame": Deshalb durfte Tom Holland das Drehbuch nicht lesen

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Wenn "Avengers: Endgame" in die Kinos kommt, weiß nicht einmal Tom Holland, der in dem Film als Spider-Man mitspielt, wie er ausgeht. Das liegt daran, dass ihm bei der Produktion niemand ein Drehbuch geben wollte – wie schon bei "Infinity War".

Holland musste sich bei den Drehs mit kurzen Dialogstücken und groben Beschreibungen der Szenerie zufriedengeben. Laut Regisseur Joe Russo wusste der Schauspieler nicht einmal, wer seiner Figur in so manch einer Szene überhaupt als Gesprächspartner gegenüberstand. Dafür gibt es aber einen Grund: Holland könne im Zweifelsfall einfach keine Geheimnisse für sich behalten.

Der am wenigsten vertrauenswürdigste Marvel-Star

Joe Russo, der gemeinsam mit seinem Bruder Anthony Russo die Regie von "Avengers: Endgame" geführt hat, hat deutlich Worte zu Hollands Dasein als Plaudertasche: Er habe einfach "sehr große Probleme, die Klappe zu halten." Genau genommen ist der Schauspieler hinter der Maske von Spider-Man laut den Regie-Brüdern der am wenigsten vertrauenswürdige Marvel-Star.

Auch ohne ein Drehbuch konnte Holland bei "Avengers: Infinity War" schon Schaden anrichten: Er hatte vorab "versehentlich" das Release-Datum von Marvels Kino-Hit verraten. Die große Bürde, ein Geheimnis vom Kaliber der Story des nächsten Superhelden-Epos für sich zu behalten, ist für jemanden wie Holland laut seinen Regisseuren einfach zu groß.

"Avengers: Endgame" kommt am 24. April 2019 in die deutschen Kinos. Wer bis dahin spoilerfrei bleiben will, sollte Tom Holland wohl nicht auf Twitter folgen – sicher ist sicher.

Aufmacherbild: (© 2016 Marvel Studios)

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