"Game of Thrones": KI verrät, wer die finale Staffel überlebt

Game of Thrones Staffel 7Leser-Tipp

Bei "Game of Thrones", so wissen wir schon seit der ersten Staffel, gibt es langfristig nur Sieger und Tote. Wie die Chancen der einzelnen Charaktere stehen, die letzten Folgen noch zu überleben, hat eine künstliche Intelligenz der TU München errechnet. Und die lag schon einmal richtig.

Der Algorithmus, den Studierende der Technischen Universität München entwickelt haben, wird mit jeder Menge Daten aus verschiedenen Wikis gefüttert: Welche Charaktere gab und gibt es bei "Game of Thrones", wer ist woran gestorben und was für Gefahren waren die verschiedenen Akteure jeweils ausgesetzt? Am Ende spuckt das System dann ein Ergebnis aus: Wie groß ist die Chance, dass etwa Jon Snow in der laufenden Staffel noch das Zeitliche segnet?

Gute Chancen für die Drachenkönigin

Sitzt am Ende der Thronanwärter auf dem aus Schwertern geschmiedeten Thron, der die besten Überlebenschancen hat? Wenn ja, dann ist das Daenerys Targaryen, die laut KI nur ein Prozent Chance hat, in der achten Staffel von "Game of Thrones" zu sterben. Ihre Konkurrentin Cersei Lennister liegt allerdings auch nur bei fünf Prozent – und es scheint kaum vorstellbar, dass beide Frauen das Ende der Serie erleben werden.

Auf der anderen Ende der Skala liegen die Überlebenschancen einiger wichtiger Charaktere äußerst niedrig: Bronn etwa hat eine gerade einmal sechs Prozent Wahrscheinlichkeit, nicht umzukommen. Die KI sieht aber auch Sansa Stark als wahrscheinliches Opfer der Serie: Ihr Chance zu sterben liegt demnach bei 73 Prozent. Sterben auch Bran (53 Prozent) und Arya Stark (47 Prozent), dann ist das Haus Stark ausgelöscht.

Bereits in der Vergangenheit haben Studierende der TU München eine KI zur Vorhersage von Ereignissen in "Game of Thrones" entwickelt. Diese sagte damals vor dem Start von Staffel 7 akkurat voraus, dass Jon Schnee wieder zum Leben erweckt werden würde. Wie gut die Vorhersagen dieses Mal sind, muss sich zeigen.

Technik aus der Krebsforschung

Die sogenannte Langlebigkeitsanalyse, die der Sache zugrunde liegt, wird auch im richtigen Leben eingesetzt: Ärzte können sie nutzen, um die Lebenserwartung von Krebspatienten abzuschätzen. Auch Komplikationen bei der Behandlung und ihre Auswirkungen werden damit untersucht und erforscht.

Wenn ihr neugierig geworden seid, wie die Chancen eurer Lieblingscharaktere stehen: Unter got.show findet ihr die Webseite des Projekts, die passenderweise als "Song of Ice and Data" bezeichnet ist, also als "Lied von Eis und Daten". Dort seht ihr jeweils zwei Charaktere im direkten Vergleich, findet aber unter der Rubrik "Charakters" auch eine Auflistung sämtlicher Heldinnen und Helden der Serie – inklusive derer, die schon in vergangenen Staffeln ihr Ende gefunden haben.

Aufmacherbild: (© 2017 HBO)

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