"Game of Thrones": Sind euch diese Easter Eggs aufgefallen?

Game of Thrones Staffel 7

"Game of Thrones" ist vorbei und hinterlässt in den Herzen der Fans eine große Lücke. Für eben diese Fans haben die Macher im umstrittenen Finale allerdings eine Menge Easter Eggs versteckt. Welche der folgenden Anspielungen habt ihr beim Schauen selbst entdeckt?

Diese Easter Eggs sind natürlich nicht vollständig – das Serienfinale und die Folgen, die darauf hinführen, sind voll von Anspielungen und Parallelen zu früheren Staffeln und Episoden. Achtung: Ab jetzt kommen die Spoiler!

Westlich von Westeros

Aryas Ende als Seefahrerin auf der Suche nach neuen Ländern ist nicht aus dem Nichts gekommen: Schon in Staffel 6 hat die jüngere Stark-Tochter nämlich gefragt, was denn westlich von Westeros liege, wenn Essos im Osten und Westeros im Westen ist? Offenbar hat diese Frage sie in den vergangenen Staffeln und Jahren nicht mehr losgelassen: Nachdem sie ihre Todesliste abgearbeitet hat, stellt sie sich nun der neuen Aufgabe, die Welt zu erforschen und die Landkarten zu erweitern – mit Abenteuern auf hoher See, wie es scheint.

Der Weg durch die Mauer

Jon Snow reitet am Ende seiner "Game of Thrones"-Karriere wieder durch die Mauer in den Norden. Das spiegelt eine Szene aus der allerersten Folge der Serie wider, in der eine kleine Gruppe von Reitern der Nachtwache durch dasselbe Tor der Schwarzen Festung in den Norden reist. Dieses Mal ist Jon Snow allerdings in Begleitung von Wildlingen unterwegs, die in den ersten Staffeln noch verzweifelt versucht hatten, die Mauer in die andere Richtung zu überwinden. Mit dem Ende der Bedrohung durch den Nachtkönig können sie in ihre Heimat zurückkehren – und dürften für die Nachtwache künftig auch keine allzu große Bedrohung mehr darstellen.

Tyrion will vom Rand der Welt pinkeln

Apropos die Mauer und der Norden: In der ersten Staffel traf Tyrion in der Schwarzen Festung auf Jon Snow. Der Lennister war eigens an den äußersten Rand der Sieben Königreiche gereist, um, wie er sagte, vom Rand der Welt zu pinkeln. Beim finalen Abschied von Jon Snow am Ende der Serie kündigt er an, dies künftig noch einmal tun zu wollen – und dass dies eine gute Gelegenheit für ein Wiedersehen wäre. Ob das unfreiwillige Amt als Hand des Königs das zulässt, bleibt offen.

"Ein Lied von Eis und Feuer"

Wohl das auffälligste Easter Egg der gesamten Serie: Nachdem Bran König der nun Sechs Königreiche geworden ist, präsentiert Sam dem versammelten Rat ein Buch mit der Geschichte des Krieges gegen die Weißen Wanderer und Daenerys Targaryen. In der Serie hat Erzmaester Ebrose das Werk geschrieben, dessen Titel mit der Buchreihe von Autor George R. R. Martin identisch ist, auf der "Game of Thrones" basiert. Eine kleine Anerkennung an den Mann, der nicht nur praktisch alle Charaktere der Serie erfunden hat, sondern dessen Bücher auch die Handlung der ersten fünf Staffeln vorgaben.

Viele der Geschichten von "Game of Thrones" sind noch nicht zu Ende erzählt. Weitere Serienprojekte zur Welt von Martin sind in der Mache. Die meisten davon werden allerdings vermutlich zu anderen Zeiten spielen – und die Welt von Eis und Feuer so zu einem Fantasy-Universum ausbauen, das es mit Tolkiens Mittelerde aufnehmen kann.

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