Ein Millionär will ein echtes "Fortnite" veranstalten

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"Fortnite", "Apex Legends" und "Player Unknown's Battlegrounds": Das Battle-Royale-Genre ist derzeit sehr beliebt. Ein bislang anonymer Millionär will das Ganze ins richtige Leben holen. Tödliche Gefahr soll für die Teilnehmer allerdings nicht bestehen.

Eine ganze Insel soll als Schauplatz für das Battle-Royale-Spektakel dienen: Die Luxus-Shopping-Plattform Hush Hush will eine Anfrage von einem anonymen, wohlhabenden Menschen erhalten haben, die Sache zu organisieren. Dieser sucht offenbar nach einem Spielmacher, der das Spielfeld gestaltet. Dafür soll dieser pro Event-Tag mit 1500 britischen Pfund vergütet werden, um ein nicht-tödliches Spektakel der Extraklasse zu organisieren.

Keine scharfen Waffen

Statt scharfen Gewehren und Pistolen soll es für das "Fortnite" im realen Leben Airsoft-Waffen geben. Schlimmstenfalls haben die Teilnehmer also blaue Flecken zu befürchten. Die Idee des geheimnisvollen Millionärs sieht vor, dass die Spieler Rüstungen tragen, die Treffer registrieren und so bestimmen, wann jemand ausscheidet. Einen Treffer zu ignorieren dürfte somit nicht funktionieren – wer raus ist, ist raus.

Zwölf Stunden am Tag sollen sich die Teilnehmer gegenseitig jagen und bekämpfen, nachts soll es allerdings eine Ruhezeit geben. Die Kämpfer können also ruhig schlafen, ohne sich über nächtliche Hinterhalte Sorgen zu müssen. Dafür bekommen sie zudem vom Veranstalter Camping-Ausrüstung und Nahrung gestellt. Das Ganze könnte also durchaus als Abenteuerurlaub durchgehen.

Drei Tage pro Runde

Pro Runde soll das Battle Royale etwa drei Tage dauern. Das Gesamt-Event wird auf sechs Wochen angesetzt – es dürfte also Ausscheidungs- und Turnierregeln geben. Der letzte verbleibende Spieler soll 100.000 britische Pfund als Preisgeld erhalten. Das ist zwar weniger als in ähnlichen fiktiven Szenarien, dafür riskiert hier allerdings auch niemand Leib und Leben.

Noch ist nicht sicher, ob das Projekt überhaupt Realität wird: Alles ist wohl noch in der Planungsphase. Unrealistisch ist die Sache allerdings nicht, schließlich ist Reality-TV nach wie vor beliebt. Ausreichend willige Kandidaten dürften sich genauso finden wie Zuschauer, die das Event live verfolgen wollen.

Das Battle-Royale-Genre ist nicht nur in Form von Spielen wie "Fortnite" vertreten. Namensgebend ist der japanische Film "Battle Royale" aus dem Jahr 2000, in dem eine Schulklasse bis zum letzten Überlebenden kämpfen muss – auf einer Insel und über drei Tage. Weltweit bekannt wurde das Konzept dann durch die "Tribute von Panem" mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle. Hier war die Arena dann keine Insel, sondern ein Landstrich unter einer High-Tech-Kuppel. Das Real-Life-Event geht also mit seiner Insel-Arena zu den Wurzeln des Genres zurück – wenn es denn stattfindet.

Aufmacherbild: (© 2019 Nintendo)

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