Symbolbild selbständig machen

Wie mache ich mich selbständig?

23.03.2020

Der eigene Chef sein – wer träumt wohl nicht davon? Ob man Kunden Produkte anbieten möchte oder einen bestimmten Service: Der Weg in die Selbständigkeit führt immer über die richtige Geschäftsidee. Die ersten Schritte können aber unterschiedlich aussehen. 

Vom Angestellten zum Chef

Als fest angestellter Arbeitnehmer hast du ein regelmäßiges Einkommen, bist sozial abgesichert und profitierst von bezahltem Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Du möchtest trotzdem selbst auf dem Chefsessel Platz nehmen? Bevor du kündigst, solltest du

  • Einen Businessplan machen: Welche Chancen bietet dir eine selbständige Tätigkeit – wo liegen Risiken? Erstelle zunächst einen Businessplan inklusive Finanzplan. Siehst du dich eher als Teamplayer oder als eigenständiger Telearbeiter? Je konkreter dein Plan ist, desto klarer ist auch das Bild, das du dir von deiner Zukunft als Selbständiger machen kannst.
  • Partner suchen: Du bist überzeugt davon, dass sich mit deiner Idee Geld verdienen lässt? Überzeuge andere Menschen von deinem Plan und bilde mit ihnen ein Gründerteam. So ruht die Arbeit nicht nur auf deinen Schultern, und du musst auch nicht jede Entscheidung allein treffen.

Tipp: Achte bei deiner Finanzplanung auch auf vermeintlich kleine Posten in der Büro- oder Betriebsausstattung. Mit dem passenden Handytarif für Selbständige etwa kannst du exklusive Vorteile nutzen und dauerhaft Geld sparen.   

Von der Uni ins Gründerseminar

Selbständig Symbolbild Person hat Idee

Du möchtest frisch von der Uni mit der eigenen Geschäftsidee durchstarten? Dann bist du in guter Gesellschaft. Viele Gründer hierzulande machen nämlich genau das – und bringen oft mehr Elan mit als jemand, der schon mehrere Jahre in einem anderen Unternehmen gearbeitet hat. Auf der anderen Seite fehlen frischgebackenen Abgängern oft Erfahrungen aus dem Geschäftsleben. Wer sein Unternehmen direkt aus der Hochschule gründet, kann aber auch auf Unterstützung zählen. Du kannst z. B.

  • Möglichkeiten nutzen, die die Hochschule anbietet: Viele Hochschulen verfügen über ein eigenes Gründungsnetzwerk, das mit Know-how dienen und Kontakte zu Ansprechpartnern vermitteln kann. Ggf. gibt es sogar ein sogenanntes Alumni-Netzwerk – oft sind Ehemalige Jungunternehmern gern behilflich.
  • Ein Stipendium beantragen: Mit dem EXIST-Gründerstipendium hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Förderprogramm eigens für Studenten, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter aufgelegt. Gefördert werden innovative und technologieorientierte Ideen für Produkte und Dienstleistungen.

Lieber selbständig als arbeitslos

Sich eine eigene Existenz aufzubauen kann auch eine Alternative sein, wenn man von Arbeitslosigkeit betroffen ist. Du hast bereits eine passende Geschäftsidee für dein eigenes Business, aber das Geld ist knapp? Dann kannst du unter Umständen bei der Bundesagentur für Arbeit einen Zuschuss beantragen. Grundsätzlich hast du folgende Möglichkeiten:

  • Bei Bezug von Arbeitslosengeld I: Wenn du dich selbständig machen möchtest, kannst du einen Gründungszuschuss beantragen. Dieser wird bis zu einer Dauer von 15 Monaten gewährt.
  • Bei Bezug von Arbeitslosengeld II: Als Existenzgründer kannst du das sogenannte Einstiegsgeld beantragen. Dieses wird bis zu 24 Monate lang gezahlt.

Weiterbildungen in Anspruch nehmen

Tipp: Erkundige dich außerdem bei der Agentur für Arbeit nach Weiterbildungsmaßnahmen zum Thema Existenzgründung. Die Teilnahme an einer entsprechenden Maßnahme kann dir dabei helfen, häufige Fehler zu vermeiden. Wenn du bei der Agentur für Arbeit Unterstützung beantragst, solltest du außerdem einen Businessplan vorlegen können, der Hand und Fuß hat. Lass deinen Plan von einem Steuerberater oder Unternehmensberater prüfen oder wende dich an Ansprechpartner bei der IHK, einer Handwerkskammer oder Bank.
 

Selbständige in Seminarsituation

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