iPhone 18 Pro: Das hat Apple nicht verraten
14.09.2026
Das Wichtigste auf einen Blick
- Apple hat zur Kamera des iPhone 18 Pro (Max) etwas nicht verraten.
- Du kannst mit der variablen Blende coole Fotoeffekte erzielen.
- Die neue Schnellladefunktion benötigt ein neues Netzteil.
- Außerdem wiegen die neuen iPhone-Modelle etwas mehr.
iPhone 18 Pro (Max) im Überblick
Apple hat auf der Keynote viele der Neuerungen des iPhone 18 Pro (Max) verraten. Zum Beispiel, dass der neue A20 Pro-Chip eine bis zu 20 Prozent schnellere CPU im Vergleich zum iPhone 17 Pro mitbringt oder dass der Akku des iPhone 18 Pro Max bis zu 6 Stunden länger hält als der des 17 Pro Max. Hier haben wir dir die Highlights beider Modelle einmal übersichtlich zusammengefasst:
Besonders stolz ist Apple auf die neue Kamera der iPhone 18-Serie. Deren Ultraweitwinkel- und Teleobjektiv setzen auf die bereits vom iPhone 17 Pro bewährte Technik laut Datenblatt. Du kriegst also die gleiche Qualität, die wir schon vom Vorgänger kennen. Der Star des Kamera-Pakets ist die neue Hauplinse-Linse des iPhone 18 Pro, die selbst für Besitzer des Vorgängermodells spannend sein dürfte.
Die 48-MP-Hauptkamera verfügt nämlich erstmals in Apples Historie über eine variable Blende. Mit der kannst du automatisch oder manuell zwischen f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4.0 wechseln.
Apple wirbt damit, dass du dank dieses Features die Tiefenschärfe (Bokeh-Effekt) von Fotos variieren kannst. Außerdem kannst du die Lichtausbeute einstellen. Denn je kleiner die Blendenöffnung (f/1.48 > f/4.0), desto weniger Licht fällt auf den Sensor. Bei der Nachtfotografie kommt beispielsweise die große f/1.48-Blende zum Einsatz, sodass trotz der schlechten Lichtverhältnisse scharfgestochene Fotos ohne Bildrauschen entstehen.
Das sind definitiv starke Features, doch tatsächlich ist die Kamera sogar zu noch mehr fähig. Nur hat Apple das nicht verraten. In den folgenden Abschnitten klären wir dich auf.
Hier vergleichen wir die neuen iPhone 18-Modelle im Detail mit ihren Vorgängern:
Coole Fotoeffekte mit der variablen Blende
Apple hat mit seiner neuen Kamera auch die „Pro Steuerungen“ eingeführt. Die geben dir weitreichende manuelle Kontrolle über die Kamera (z. B. Blende, Verschlusszeit, Weißabgleich). Das allein ist stark, Apple hat aber verschwiegen, was für Effekte du damit beim Fotografieren erzielen kannst.
Sonnensterne
Ein sogenannter Sonnenstern (auch Blendenstern) ist ein physikalisches Phänomen, das im Inneren des Kameraobjektivs stattfindet. Wenn Licht durch eine sehr kleine Blendenöffnung fällt, beugt es sich an den Kanten der Lamellen. Das sorgt im Bild für sichtbare Lichtstreifen, die von der Lichtquelle ausgehen. Die Quelle muss nicht zwingend die Sonne sein. Du kannst den Effekt zum Beispiel auch nachts mit dem Licht einer Straßenlaterne erzielen.
Apples neue f/4.0-Blende ist perfekt dafür geeignet. Da sie aus sechs lasergeschnittenen Lamellen besteht, kannst du sie nutzen, um gezielt sechsstrahlige Sonnensterne zu erzeugen – ein cooler Effekt, den Profifotografen gern als Stilmittel in Landschafts- und Nachtfotografien einsetzen.
Langzeitbelichtungen
Mit der neuen f/4.0-Blende des iPhone 18 Pro (Max) kannst du gezielt mit längeren Belichtungszeiten experimentieren. Weil die Blende bei f/4.0 etwas weiter geschlossen ist, fällt weniger Licht auf den Sensor. Das zwingt die Kamera, das Bild länger zu belichten.
Fotografierst du dabei Motive in Bewegung, entsteht der sogenannte „Motion Blur“-Effekt: Die Kanten verschwimmen und ziehen eine weiche Spur durch das Bild. Das sieht besonders bei fließendem Wasser oder vorbeifahrenden Autos in der Dämmerung gut aus.
Wichtig: Für extrem langsame Motive wie ziehende Wolken am helllichten Tag reicht die f/4.0-Blende allein nicht aus, um das Bild minutenlang zu belichten – das Bild würde einfach nur komplett weiß überbelichten. Hier hilft dir am iPhone weiterhin der Software-Trick über die Funktion „Live Photo“ (Effekt: Langzeitbelichtung).
Extrem starke Lichtausbeute dank f/1.48
Apple hat sie erwähnt, aber bei der Keynote nicht genug gefeiert: Die kleinste Blendenöffnung des iPhone 18 Pro (Max) beträgt f/1.48. Zum Vergleich: Im iPhone 17 Pro (Max) ist eine f/1.8-Blende verbaut. Die extrem große Öffnung beim iPhone 18 Pro (Max) ermöglicht sogar bis zu 50 Prozent mehr Lichtausbeute.
Das verbessert die Nachtfotografie des iPhone 18 Pro (Max) im Vergleich zum Vorgängermodell enorm. Du wirst mehr Details festhalten und das Bildrauschen dürfte so gering ausfallen, dass du es teilweise kaum oder gar nicht mehr sehen wirst.
Akku und Gewicht: Was Apple nicht verraten hat
Die Kamera ist zwar das Highlight des iPhone 18 Pro (Max), doch auch abseits davon gibt es viele Dinge, die bei der Vorstellung leider etwas untergegangen sind. Hier der Überblick:
Mehr Ladeleistung
Das 18 Pro Max kann in nur 15 Min auf 50 Prozent laden. Apple empfiehlt dafür ein Ladegerät mit bis zu 60 W Leistung. Praktisch für Besitzer eines MacBook Pros: Das Original-Netzteil der Apple-Computer bringt die nötige Leistung bereits mit. Und, was Apple auch nicht gesagt hat: Du kannst auch einfach dein altes iPhone-Netzteil verwenden. Das funktioniert beim neuen Modell – auch, wenn es etwas länger braucht.
Die neuen iPhones wiegen mehr
Apple hat ebenfalls nicht verraten, dass das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max etwas Gewicht zugelegt haben. Im Vergleich zum iPhone 17 Pro liegen beim 18 Pro laut Datenblatt 7 Gramm mehr auf der Waage. Das Pro Max-Modell wiegt sogar ganze 18 Gramm mehr.
Fazit
Die neuen iPhone 18 Pro-Modelle punkten mit mehr Ausdauer, Rechenpower und einem massiven Kamera-Upgrade. Die variable Blende bringt Funktionen, die sonst in der professionellen Fotografie zu Hause sind. Sie gibt dir viel kreativen Spielraum, um gezielt mit Unschärfen, Sonnensternen oder Bewegungseffekten zu experimentieren.
Der eigentliche Star dieses Upgrades ist jedoch die große f/1.48-Blende. Sie fängt extrem viel Licht ein und hebt deine Nachtaufnahmen auf ein völlig neues Level – mit deutlich mehr Details und ohne störendes Bildrauschen.
Apple hat diese Stärken auf der Keynote zwar nur am Rande behandelt, für Foto-Fans sind sie aber das entscheidende Argument. Wer mit dem Smartphone ernsthaft fotografieren und auch bei wenig Licht das Maximum aus seinen Bildern herausholen will, kommt am iPhone 18 Pro (Max) kaum vorbei.
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FAQ
Aktive Steuerung von Lichtausbeute und Schärfentiefe. Nutzer können den Bokeh-Effekt präzise anpassen, die Belichtung in dunklen Umgebungen optimieren und optische Effekte wie Sonnensterne oder Motion-Blur (Bewegungsunschärfe) erzeugen.
Die neue f/1.48-Blende erzielt eine bis zu 50 Prozent höhere Lichtausbeute im Vergleich zur f/1.8-Blende des Vorgängers. Das Resultat: deutlich mehr Bilddetails und minimiertes Bildrauschen bei Low-Light-Aufnahmen.
Sonnensterne sind strahlenförmige optische Effekte an Lichtquellen (z. B. Sonne oder Laternen). Sie entstehen durch Lichtbeugung an den sechs Lamellen. Zur Erzeugung wird am iPhone 18 Pro die kleinste Blendenöffnung (f/4.0) ausgewählt.