Wie wasserdicht ist die Galaxy Watch9?
23.07.2026
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Uhr hält unter Laborbedingungen einem Prüfdruck stand, der einer Wassertiefe von 50 Metern entspricht.
- Die Galaxy Watch9 ist nach IP68 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt.
- Intensive Wasseraktivitäten mit hoher Geschwindigkeit solltest du dennoch vermeiden.
Schutzklassen: So wasserdicht ist die Galaxy Watch9
Im direkten Vergleich zur Galaxy Watch8 hat sich bei der neuen Generation an den Schutzklassen nichts verändert. Auch die Galaxy Watch9 ist also gut gegen Wasser, Staub und andere äußere Einflüsse geschützt. Samsung zertifiziert die Uhr nach den Schutzstandards 5 ATM, IP68 und MIL-STD-810H.
5 ATM – 50 Meter Wassertiefe
Die Galaxy Watch9 ist nach 5 ATM zertifiziert. Das bedeutet, dass sie in einer Testumgebung einem Prüfdruck standhält, der einer Wassertiefe von 50 Metern entspricht. Da diese Eigenschaft unter Laborbedingungen getestet wird, heißt 5 ATM jedoch nicht automatisch, dass die Uhr für jede Aktivität in 50 Metern Tiefe geeignet ist.
IP68 – Staubschutz und Schutz gegen Untertauchen
Zusätzlich besitzt die Galaxy Watch9 eine IP68-Zertifizierung. Die erste Ziffer steht für den Schutz vor Staub. Der Wert 6 sagt aus, dass die Uhr komplett staubdicht ist. Die zweite Ziffer steht für den Schutz vor Wasser. Die 8 beschreibt einen Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen (unter definierten Testbedingungen). Um diese Zertifizierung im Test zu erhalten, werden die Geräte häufig in 1,5 Metern Tiefe für 30 Minuten untergetaucht.
MIL-STD-810H
Dazu kommt die Zertifizierung nach MIL-STD-810H. Das ist ein US-amerikanischer Militärstandard, der festlegt, wie technische Geräte und Ausrüstung unter extremen Umweltbedingungen getestet werden. Dabei werden Geräte beispielsweise extremen Temperaturen, Temperaturschocks, Luftfeuchtigkeit, Stürzen, Stößen oder Salzsprühnebel ausgesetzt. Die genauen Testbedingungen können je nach Hersteller variieren. Grundsätzlich zeigt die Zertifizierung aber, dass die Smartwatch besonders widerstandsfähig ist.
Wofür ist die Galaxy Watch9 im Wasser geeignet?
Die Galaxy Watch9 ist für viele Alltagssituationen geeignet, bei denen sie mit Spritzwasser in Kontakt kommt. Du kannst sie zum Beispiel beim Händewaschen, bei Regen oder beim schweißtreibenden Training tragen.
Aufgrund der 5-ATM-Zertifizierung eignet sich die Galaxy Watch9 außerdem für Aktivitäten im flachen Wasser. Dazu gehört zum Beispiel Schwimmen im Pool oder im See.
Weniger geeignet ist die Galaxy Watch9 für Aktivitäten, bei denen hoher Wasserdruck entsteht. Dazu zählen etwa Wasserski, Jetski, Sprünge vom Beckenrand oder andere Wassersportarten mit hoher Geschwindigkeit. Auch beim Tauchen solltest du vorsichtig sein. Für Sporttauchen oder längere Tauchgänge ist die Uhr nicht gedacht.
Ebenfalls wichtig: Chlorwasser, Salzwasser, Seife, Shampoo oder Sonnencreme können Dichtungen und Materialien langfristig belasten. Nach dem Kontakt mit Pool- oder Meerwasser solltest du die Galaxy Watch9 daher mit klarem Wasser abspülen und anschließend gründlich trocknen.
Fazit
Die Galaxy Watch9 ist mit IP68 und 5 ATM gut gegen Wasser geschützt. Sie eignet sich für den Alltag, Sport, Regen, Schweiß und auch für das Schwimmen in flachem Wasser. Damit ist sie eine praktische Begleiterin für viele Situationen, in denen Wasser eine Rolle spielt.
Für extreme Wasserbelastungen ist die Smartwatch aber nicht ausgelegt. Beim Tauchen, bei Wassersport mit hohem Druck oder bei dauerhaftem Kontakt mit Salzwasser, Chlor oder Seife solltest du vorsichtig sein. Die Schutzklassen zeigen also: Die Galaxy Watch9 ist wasserresistent und alltagstauglich, aber nicht für jede Wasseraktivität uneingeschränkt geeignet.
FAQ
5 ATM steht für einen Prüfdruck von 5 Atmosphären – das entspricht etwa dem Druck in 50 Metern Tiefe. In der Praxis heißt das: Schutz vor Spritzwasser, Regen oder kurzem Eintauchen, aber nicht geeignet für tiefes Tauchen oder starke Wasserströme.
Ja, Schwimmen und Plantschen im flachen Wasser sind möglich. Danach solltest du die Smartwatch mit klarem Wasser abspülen und gründlich trocknen. Von längeren Wassereinheiten oder Wassersportarten mit hohem Druck wird abgeraten.
Kurzes Duschen mit lauwarmem Wasser ist grundsätzlich möglich. Shampoo, Seife und heißes Wasser solltest du jedoch vermeiden, da sie die Dichtungen angreifen können.