Live Streaming mit dem Smartphone

Live Streaming: So gehst du mit dem Smartphone auf Sendung

10.06.2021

Dank Live-Streaming und Social-Media-Kanälen kann heute jeder Smartphone-Nutzer im Prinzip wie ein Fernsehsender auftreten. Damit die Live-Streams gelingen, sollte man aber ein paar Tipps kennen und beherzigen.

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So streamst du auf YouTube und Facebook

Live-Streaming per Video liegt im Trend. Man muss kein professioneller YouTuber oder Influencer sein, um mit Apps wie Periscope, Streamago oder YouNow online zu gehen. In den Apps von YouTube und Facebook sind entsprechende Funktionen sogar eingebaut.

Wer mit dem Smartphone direkt in YouTube live auf Sendung gehen möchte, muss allerdings mindestens 1000 Abonnenten auf seinem Kanal haben. Außerdem kann das Einrichten des ersten Livestreams bis zu 24 Stunden dauern. Die Funktion zum Starten eines Live-Streams findet sich in der App unter „Erstellen“. Facebook macht solche Einschränkungen nicht. Hier können gewöhnliche Nutzer, aber auch Facebook-Gruppen oder -Seiten ein Live-Video starten. Das Streaming selbst startet man in der „Facebook Messenger“-App unter „Status aktualisieren“.

Live-Streaming aus Indoor-Umgebungen

Smartphone-Kameras bieten fürs Streaming auf jeden Fall genug Qualität. Überlegen sollte man sich allerdings, welche Smartphone-Linse zum Einsatz kommen soll: Für die Front- oder Selfie-Kamera spricht, dass man damit im Display eine Kontrollmöglichkeit des eigenen Bildes hat. Demgegenüber sind die rückwärtigen Haupt-Kameramodule aber meist etwas besser – sie bieten mehr Auflösung und vor allem bei begrenztem Licht auch höhere Bildqualität. Ist das Bild fest eingerichtet, weil das Smartphone zum Beispiel auf einem Stativ steht, kann man also auch das Hauptkamera-System nutzen. Sinnvoll ist dann allerdings, dass man eine Möglichkeit zur Bildkontrolle vorsieht – zum Beispiel über ein anderes Gerät, das den ausgesendeten Stream empfängt und anzeigt.
 

Live Streaming mit Stativ

Schon über mehrere Minuten ist es unangenehm, das Smartphone am ausgestreckten Arm zu halten. Hinzu kommt, dass wackelige Videobilder unschön anzuschauen sind. Wann immer möglich, empfiehlt es sich daher, das Handy auf einem Stativ zu befestigen. Tischstative speziell für Smartphones gibt es schon für einen kleinen Preis. Wer zum Beispiel für seine Fotokamera schon ein größeres Bodenstativ besitzt, findet Klemm-Adapter fürs Smartphone die ebenfalls nur wenige Euro kosten. Soll ein Stativ etwa auch Schwenks mit schwereren Foto- und Videokameras ermöglichen, sollte man ein robusteres Modell wählen. Spielt eine solche Zusatz-Nutzung keine Rolle, kommt man aber man auch schon mit viel einfacheren und günstigeren Modellen aus.

Das richtige Licht zum Live Streaming

Ohne gezielte Ausleuchtung können in Innenräumen etwa Gesichter zu dunkel werden. Zudem produzieren Smartphone-Kameras bei wenig Licht schnell unschönes Rauschen. Hier hilft eine Videoleuchte. Für Indoor-Aufnahmesituationen findest du ein breites Angebot. Sinnvoll ist auf jeden Fall, auf LED-Beleuchtung zu setzen – LEDs kommen mit weniger Strom aus und werden im Gegensatz zu anderen Lampentypen auch weniger heiß.

Selbst einfache Videolichter bringen eine Verbesserung. Aber auch Profi-Equipment von namhaften Herstellern kostet nicht die Welt. Mehrere Lampen braucht man in der Regel nur, wenn größere Szenen auszuleuchten sind – etwa eine Bühne oder größere Teile eines Raums. Du solltest sie dann so aufstellen, dass es nicht zu viele Schatten in unterschiedliche Richtungen gibt.
 

Der Ton macht den Stream

Neben dem Licht ist guter Ton ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Auf das eingebaute Mikrofon des Smartphones solltest du dich vor allem bei größerem Abstand zum Akteur nicht verlassen. Der einfachste Weg zu einem guten akustischen Ergebnis für Einzel-Präsentatoren ist ein Headset oder Ansteckmikrofon – am Handy am besten per Bluetooth, sonst aber gegebenenfalls auch per Kabel oder mit Funk. Neben den Headsets von Smartphone-Herstellern wie Samsung, Huawei oder Apple gibt es Firmen, deren Lösungen gezielt auf Video-Aufnahmesituationen ausgelegt sind, diese sind aber oft nicht besonders günstig.

Es gibt aber auch Situationen, in denen Headsets und Ansteckmikros nicht die optimale Wahl sind. Etwa wenn kein Mikrofon im Bild zu sehen sein soll, mehrere Akteure zu hören sein sollen, die nicht alle mit eigenen Mikros ausgestattet werden können, oder wenn zum Beispiel spontan Passanten auf der Straße befragt werden. In solchen Fällen lohnt sich ein Richtmikrofon. Hier bietet sich ein Mikro an, das sich direkt ans Smartphone anstecken lässt – über USB-C oder Apple Lightning-Buchse.

Stabile Datenverbindung

Nicht zu vergessen ist natürlich die Frage, wie das Smartphone seine Online-Verbindung herstellt. Gerade beim Videostreaming sind eine ausreichende Bandbreite und Verbindungsqualität entscheidend – sonst kommen bei den Empfängern nur Klötzchen und Ruckelbilder an. Steht am Sendeort ein WLAN zur Verfügung, das diese Voraussetzungen erfüllt – prima. 

Möglicherweise muss man aber auch auf Mobilfunk ausweichen. Dann gilt es aber, auf jeden Fall die Verbindungsqualität vor Sendebeginn zu prüfen. Nicht aus dem Blick verlieren sollten Video-Streamer in solchen Fällen aber das Datenvolumen. Denn laufende Videoübertragungen verbrauchen einiges davon. Wer viel streamt und auch sonst höheren Datenbedarf hat, sollte sich deshalb für einen Smartphone-Tarif ohne Volumenbegrenzung entscheiden, wie zum Beispiel einen unserer Unlimited-Tarife.
 

Live-Streaming outdoor

Viele der soeben für Indoor-Situationen genannten Tipps gelten auch draußen. Insbesondere gilt das natürlich für den Smartphone-Tarif – denn im Freien steht ja in der Regel kein WLAN zur Verfügung.

Zu den Tipps, die wir für Stative, Licht und Ton gegeben haben, kommen in Outdoor-Aufnahmesituationen aber noch ein paar Besonderheiten hinzu.

Licht und Stativ im Freien

Auch draußen sollten Live-Streamer ans Licht denken. Wer an einem sonnigen Tag auf Sendung geht, muss sich in der Regel um gute Ausleuchtung keine Sorgen machen. Allerdings: Gegen die Leuchtkraft der Sonne geraten selbst die hellsten Videolampen schnell ins Hintertreffen. Wird zum Beispiel eine Aufhellung des Sprechers nötig, ist es sinnvoller, mit einem Reflektor zu arbeiten, der das Sonnenlicht in Richtung Motiv lenkt. Zur Not lässt sich aber auch ein weißer Karton, eine Styroporplatte oder etwas Ähnliches nutzen. Allerdings: Wer bei der Aufnahme keinen Assistenten dabeihat, muss solche Licht-Umlenker gut befestigen – zum Beispiel das Lichtstativ mit Gewichten beschweren. Denn sonst lässt schon der kleinste Windstoß die Konstruktion wegsegeln. Ähnliches kann übrigens auch für das Kamera- beziehungsweise Smartphone-Stativ gelten.

Übrigens: Wer über längere Zeit streamen möchte, sollte sich auch Gedanken darüber machen, wie sich das Licht verändert. Beispielsweise können vorbeiziehende Wolken die Beleuchtung ziemlich durcheinanderbringen.
 

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Ton beim Outdoor-Streaming

Im Außenbereich ist der Ton noch einmal kritischer, denn hier kommen Windgeräusche oder vorbeifahrende Autos als zusätzliche Störquellen hinzu. Ein Headset leistet auch hier gute Dienste oder gegebenenfalls ein Funk-Mikrofon zum Anstecken. Wenn so eine Lösung nicht eingesetzt werden kann oder soll, kommen auch hier wieder Richt-Mikrofone in Frage. Bei fast jedem Mikrofon ist ein Windschutz oder im Film-Slang „Popp-Schutz“ im Lieferumfang mit dabei. In Outdoor-Situationen mildert er Windgeräusche deutlich ab.

Generell: Vor dem Live-gehen testen!

Zum Abschluss noch der Praxistipp schlechthin: Die verschiedenen Unwägbarkeiten von Licht, Ton, Aufnahmesituation und Online-Verbindung sollte man vorab checken, bevor der eigene Live-Stream online geht. Bitte einfach ein paar Freunde, schon mal eine halbe Stunde vor Sendestart auf deinen Kanal zu gehen. Wenn die Rückmeldung über technische Unzulänglichkeiten von ihnen kommt, ist das allemal besser (und lässt sich dann vor der eigentlichen Sendung noch beheben) als wenn die Technikpannen erst vor dem gesamten Publikum auftreten.
 

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Allerdings gilt auch: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wenn im Live-Stream etwas schief geht, nimm es als Lerneffekt, was sich beim nächsten Mal verbessern lässt. Nach einer charmanten Entschuldigung wird wohl kein Zuschauer dir so etwas länger übelnehmen.

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