iPad Pro 11 vs. iPad 12.9

iPad Pro 11 vs. 12.9 – der Vergleich

25.08.2021

Reichlich Technik und jede Menge nützliche Features hat Apple unter der Haube des neuen iPad Pro verbaut. Und weil jeder Nutzer anders ist und andere Bedürfnisse hat, gibt es das Gerät wieder in zwei Größen und zahlreichen Ausstattungsvarianten. Wir zeigen dir, worin sich iPad Pro 11 und iPad Pro 12.9 unterscheiden und wie du das passende Modell für dich findest.

Technische Daten

iPad Pro 11

iPad Pro 12.9

Display

Liquid Retina IPS LCD, 120Hz, HDR (HDR10, Dolby Vision)Liquid Retina XDR Display (mini-LED), 120Hz, HDR (HDR10, Dolby Vision)

Auflösung

2388 x 1668 (264 ppi)

2732 x 2048 Pixel (264 ppi)

Maße

247,6 x 178,5 x 5,9 cm280,6 x 214,9 x 6,4 cm

Gewicht

466 g (Wi‑Fi Modell) / 468 g (Wi‑Fi + Cellular Modell)682 g (Wi‑Fi Modell) / 684 g (Wi‑Fi + Cellular Modell)

Chip

Apple M1

Apple M1

RAM

8 GB / 16 GB8 GB / 16 GB

Speicher

128 GB / 256 GB / 512 GB / 1 TB / 2 TB

128 GB / 256 GB / 512 GB / 1 TB / 2 TB

Kamera

12 MP (Weitwinkel), 10 MP (Ultraweitwinkel)

12 MP (Weitwinkel), 10 MP (Ultraweitwinkel)

Akku

7538 mAh

10877 mAh

5G-fähig

ja (optional)ja (optional)

Design: Bewährte Form, neues Innenleben

Apple setzt bei der 2021er-Neuauflage der iPad Pro-Modelle auf die bekannte und bewährte Formensprache des Vorjahresmodells. Auch der Materialmix aus Glas und Aluminium sowie die lieferbare Farbpalette (Silber oder Space Grau) bleiben unverändert. Selbst langjährige Nutzer werden es somit schwer haben, das iPad Pro 11 und das iPad Pro 12.9 von ihren 2020er-Vorgängern zu unterscheiden. Zumindest äußerlich. Allenfalls der Gang zur Waage offenbart, dass das kleinere iPad Pro minimal leichter und die Version mit 12,9-Zoll-Display etwas schwerer geworden ist – in der Praxis allesamt vernachlässigbare Unterschiede. Erst der Blick auf Display und Innenleben zeigt die Veränderungen.

Apropos Gewicht: Das Apple iPad Pro 12.9 ist über 200 Gramm schwerer als das 11-Zoll-Modell. Wenn du dein Tablet beispielsweise als E-Reader verwenden möchtest und du Wert auf ein leichtes Gewicht zum komfortablen Halten in der Hand legst, eignet sich das kleine iPad Pro besser für deine Bedürfnisse. Beim produktiven Arbeiten sieht es jedoch anders aus – wie dir der nächste Abschnitt zeigt.

Display: Zweimal iPad Pro – zwei verschiedene Screens

Auffälligster Unterschied zwischen den beiden Modellen des iPad Pro ist die Bildschirmgröße: Während das Retina Display des kleineren Modells eine Diagonale von 11 Zoll bietet (28 cm), sind es bei der großen Variante 12,9 Zoll (32,8 cm). Somit eignet sich das große iPad Pro optimal für produktives Arbeiten, da du viel Displayfläche zur Verfügung hast. Egal, ob Video-Editing, Foto-Bearbeitung, Zeichnungen mit dem Apple Pencil oder Multitasking mit mehreren Fenstern: auf 12,9 Zoll macht all das mehr Spaß als beim kleinen iPad Pro. Doch auch auf den 11 Zoll des kleineren iPad Pro kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen – nur eben auf etwas weniger Fläche.

Apple hat seinem großen iPad Pro zudem ein neues Liquid Retina XDR-Display spendiert, das in der Spitze auf eine Leuchtkraft von 1600 nits kommt. Damit kannst du draußen auch dann noch konzentriert arbeiten, wenn dir die Sommersonne direkt über die Schulter aufs Display scheint. Dank fortschrittlicher Mini-LED-Technologie kommen die Schwarzwerte nahe an OLED-Displays heran. HDR-Support (HDR10 und Dolby Vision) sorgen zusätzlich für ein breites Farbspektrum und optimale Hell-Dunkel-Kontraste. Bedeutet für dich: Noch mehr Filmgenuss beim Videoschauen unterwegs mit deinem iPad Pro 12.9 – sofern die jeweiligen Inhalte Dolby Vision oder HDR10 unterstützen. Ebenfalls nützlich: Beide Displays erreichen eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, was besonders geschmeidige UI-Animationen garantiert.

Leistung: Von der A- zur schnelleren M-Klasse

Mit den 2021er-Modellen verabschiedet sich Apple von seinen bisherigen Bionic-Prozessoren, die auch im iPhone zur Anwendung kommen. Dem A12Z folgt ein M1-Chip als zentraler Rechenmeister auf der Hauptplatine – auch Apple-Rechner wie das MacBook Air setzen auf den leistungsstarken und energieeffizienten Chip. Heißt für dich: Ein Plus an Rechenpower, schnellere Videobearbeitung und mehr Apps, die gleichzeitig im Hintergrund werkeln können. Die Modelle mit 128, 265 und 512 GB Speicher sind mit bereits großzügigen 8 GB RAM ausgestattet. Wenn du die Version mit 1 oder 2 TB wählst, erhältst du sogar 16 GB RAM. Das gibt dir noch mehr Reserven für Multitasking und macht das Tablet zukunftssicherer. Der M1-Chip sorgt außerdem für eine deutlich höhere Leistung als beim Mittelklasse-Modell iPad Air. Das iPad mini und das Einsteiger-iPad liegen von der Performance her noch deutlich weiter hinter den Highend-Modellen.

Apple bietet das iPad Pro 11 und das iPad Pro 12.9 wieder wahlweise als reines WiFi-Modell oder als WiFi+Cellular an. Das Letztere hat eine eingebaute eSIM, sodass mit entsprechendem Vertrag auch Telefonieren oder Internet-Nutzung außerhalb des eigenen WLAN per superschnellem 5G-Mobilfunk möglich sind – sofern du einen entsprechenden Tarif hast und in einer 5G-Region bist. Alternativ kannst du statt der eSIM auch eine Nano-SIM verwenden. Entscheide dich für den Zweck zum Beispiel für ein Apple iPad Pro 11 mit Vertrag.

Kameravergleich: Zwei Objektive, ein LiDAR-Sensor

Das iPad Pro verfügt über zwei Kamera-Objektive auf der Rückseite: Weitwinkel (12 MP) und 120-Grad-Ultraweitwinkel (10 MP). Das Tablet lässt sich also durchaus als Kamera-Ersatz zum iPhone nutzen. Hinzu kommt ein LiDAR-Scanner, der per Laserlicht die Umgebung vor der Kamera vermisst und so ein dreidimensionales Raummodell erzeugt. Damit kannst du beispielsweise Bokeh-Portraits anfertigen, bei denen der Hintergrund um den Fotografierten unscharf erscheint. Nützlich ist die Technik auch für Augmented-Reality-Anwendungen, mit denen du Objekte im LiDAR-vermessenen Umfeld exakt platzieren kannst – beispielsweise virtuelle Möbel in deinem Wohnzimmer, um die Maße deiner Wunsch-Couch abzuchecken.

Die Frontkamera hat einen Sensor mit 12 MP, die dir beispielsweise bei FaceTime gute Dienste leistet. Hinzu kommt die Gesichtserkennung Face ID zum schnellen Entsperren. Den Fingerabdrucksensor Touch ID gibt's nur noch beim Budget-iPad, dem iPad mini und dem iPad Air – bei Letzterem als Touch-Fläche am Einschaltknopf.

Auch bei der Aufnahme von Videos ist das neue iPad Pro am Puls der Zeit. Die Weitwinkelkamera schafft bis zu 60 fps in voller 4K-Auflösung. Besonders praktisch ist der Modus "Im Bild behalten" mit der Frontkamera. Damit folgt dir die Kamera automatisch, wenn du gerade via FaceTime oder einen anderen Videochat-Dienst wie Zoom mit Familie, Bekannten oder Kollegen kommunizierst.

Akkulaufzeit: Fast Charging mit 18W für schnelleres Auftanken  

Das iPad Pro 12.9 bietet dank der Größe des Gehäuses auch mehr Platz für einen ausdauernderen Akku. Gegenüber der 2020er-Auflage ist der Akku abermals gewachsen. Beide iPad Pro unterstützen Fast Charging mit 18W via USB Typ C – so ist das Tablet schnell wieder mit Strom versorgt.

Je nach eingestellter Bildschirmhelligkeit, Nutzerverhalten sowie Netzwerk- oder Mobilfunknutzung kannst du damit bis zu einem Arbeitstag lang kabellos arbeiten. Apple spricht bei beiden Modellen von bis zu 9 Stunden Surfen im Web (WLAN) und 10 Stunden Videowiedergabe. Schneller Datenaustausch via 5G und ein auf hohe Lichtstärke justiertes Display wirken sich auf die Laufzeit aus.

Fazit: iPad Pro 11 vs. 12.9

Als ebenso leichte wie leistungsstarke Business-Tablets für mobile Nutzer schließt das iPad Pro die Lücke zwischen Laptops wie dem Macbook Pro und Handys wie dem iPhone. Dabei scheut sich das iPad Pro mit seinem leistungsfähigen Innenleben und dem reichen Zubehörangebot vor keiner Aufgabe, die du sonst nur mit größeren Geräten erledigt hast. Das zeigt sich auch am Umstieg auf Prozessoren der M-Familie, die neben dem iPad Pro etwa auch im MacBook Pro 13 (2020) und dem MacBook Air (2020) verbaut sind.

Du möchtest unterwegs längere Texte mit einer physischen Tastatur tippen, eine Handschriftenerkennung beim Notieren nutzen oder schnell mal Skizzen zeichnen? Das Apple iPad Pro ist dafür mit praktischem Zubehör wie dem Apple Pencil der zweiten Generation oder Apples Magic Keyboard kompatibel. Dem USB Typ C-Anschluss hat Apple zudem dank Thunderbolt einen Turbo für den Datenaustausch mit externen SSD-Festplatten spendiert.

Ob du dich für die 11 oder 12,9 Zoll große Version entscheidest, liegt an deinen Bedürfnissen. Schaust du häufig Videos oder arbeitest im Job mit Grafikanwendungen, in denen du viele Fenster und Paletten öffnest? Dann ist das iPad Pro 12.9 die richtige Wahl. Besonders das neue, extrem lichtstarke Retina Display glänzt hier wortwörtlich mit Helligkeit, Farbtreue und Brillanz. Gehen dir dagegen kompromisslose Mobilität und geringes Tragegewicht über alles, dann ist das kleinere und leichtere iPad Pro 11 der passende digitale Begleiter für dich.

Wenn du auch abseits deiner Homezone Daten regelmäßig in die persönliche Cloud hochladen möchtest, kommt das iPad Pro mit integriertem 5G-Support in die engere Wahl. Alternativ kannst du aber auch dein Handy als Hotspot verwenden und dessen Internetverbindung für das iPad freigeben. In dem Fall hast du selbst mit der günstigeren Wifi-Variante unterwegs Internet.

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