Homeschooling Tipps

Home-Schooling

HomeSchooling: Kind mit Notebook und Büchern

10.08.2020

Spätestens seit der Corona-Krise ist Home-Schooling in aller Munde. Die Idee vom Lernen außerhalb des Klassenzimmers ist allerdings nicht neu. Der Nachhilfelehrer, der Schüler zu Hause unterrichtet, ist z. B. eine Form des Home-Schoolings. Eine weitere ist der Fernunterricht, bei dem sich Lehrer und Schüler mithilfe moderner Kommunikationsmittel über Lerninhalte austauschen können. In unserem Ratgeber erfahren Eltern mehr über Home-Schooling-Konzepte und welche technische Ausstattung sie brauchen, damit ihre Kinder sich Wissen zu Hause aneignen können.   

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Der Schulbesuch ist nicht überall Pflicht

Mutter und Sohn beim Home-Schooling

In Deutschland gilt seit 1919 für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren die allgemeine Schulpflicht. Die USA und auch verschiedene europäische Länder setzen eher auf eine Bildungs- als eine Schulpflicht und gestatten die Alternative Home-Schooling. Die belgische Verfassung z.B. garantiert die Freiheit des Unterrichtswesens inklusive Wahl der Lehrmittel. Soll nur mit dem Schulbuch gelernt werden oder auch mit dem Tablet? Es gibt zwar einen staatlichen Lehrplan, aber Eltern können sehr frei entscheiden, wie Lernziele erreicht und welche Hilfen dafür verwendet werden sollen. Dabei bedeutet Home-Schooling übrigens nicht zwangsläufig, dass Eltern ihre Kinder selbst unterrichten müssen.  

Wird Tele-Learning zum Zukunftsmodell?

Oft ist mit Home-Schooling auch das sogenannte Fernlernen gemeint. Diese Art der Wissensvermittlung, bei der Lehrer und Schüler sich nicht am gleichen Ort befinden, wird z. B. in Australien seit Jahrzehnten mit Erfolg praktiziert. Hier gibt es bereits seit den 1950er Jahren den Unterricht per Funk. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnete neue Möglichkeiten für den Fernunterricht. Kommen elektronische und digitale Medien für die Präsentation und Bereitstellung von Lernmaterialien sowie für die Kommunikation zum Einsatz, spricht man auch von E-Learning. Das kann in Form von Tele-Teaching oder Tele-Learning geschehen.

Tele-Teaching

Lehren und Lernen geschehen zeitgleich. Dank moderner digitaler Medien können dafür z. B. Videokonferenzen genutzt werden. Der Vorteil: Lehrer und Schüler treffen sich quasi in einem virtuellen Klassenzimmer, können Inhalte   miteinander teilen und sich in Echtzeit  austauschen.    

Tele-Learning

Beim Tele-Learning finden Lehren und Lernen zeitversetzt statt. In der Regel werden Materialien zur Verfügung gestellt, mit denen Schüler sich den Lernstoff selbst erschließen können – entweder für sich oder auch in Lerngruppen. Der Vorteil: Schüler können sich ihre Zeit sehr frei einteilen.  

Die technischen Voraussetzungen

Abstand wahren und dabei doch engen Kontakt zueinander halten? Mit der richtigen Ausstattung ist das zum Glück überhaupt kein Problem. Die technischen Anforderungen sind sehr überschaubar. Damit Eltern im Home-Office effizient arbeiten und Kinder per Home-Schooling am Unterricht der Schule teilnehmen oder sich Lernstoff selbst erschließen können, sind zwei Dinge erforderlich:

  • Ein schneller Internetzugang. Um Smartphone, Laptop & Co. ins Internet zu bringen, brauchst du einen Router. Um den in Betrieb zu nehmen, musst du nicht einmal einen DSL-Anschluss haben. Mit dem O2 Homespot nutzt du WLAN aus der Steckdose – einfach SIM-Karte einlegen, Strom anschließen und lossurfen. Der Clou: Mit deinem O2 Homespot kannst du bist zu 64 WLAN-fähige Geräte online bringen. Videokonferenz halten, während der Rest der Familie Filme und Serien auf den Fernseher streamt? Kein Problem.  
  • Ein geeignetes internetfähiges Arbeitsgerät. Im Prinzip reicht schon ein Smartphone, um Angebote fürs Home-Schooling zu nutzen. Für Tele-Teaching in Echtzeit bieten sich Tablets oder andere Geräte mit einem großen Display an. So kann man auch mehrere Inhalte gleichzeitig im Blick behalten. Zudem kann ein größerer Screen dazu beitragen, dass das Lernen augenschonender und ermüdungsfreier ist. Eine sinnvolle Ergänzung kann ein Headset oder Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung sein. So stört man niemanden und bleibt selbst ungestört.

Angebote für digitales Lernen

Home-Schooling: geschrieben mit Holzblöcken

Spezielle Lern-Apps können deinen Kindern z.B. dabei helfen, Gelerntes zu vertiefen und sich auf die nächste Klausur vorzubereiten. Dafür bieten sie Videos, Übungen oder Lernspiele; viele von ihnen sind sogar kostenlos. Welche Online-Angebote aus dem Bereich Bildung können Kinder und Jugendliche nutzen? Einen guten Überblick findest du hier. Und egal, welches Fach oder Thema gerade auf dem Home-Schooling-Stundenplan steht – den Umgang mit der Technik von morgen lernen Kinder beim digitalen Heimunterricht ganz nebenbei. 

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