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Homeschooling Tipps

Was ist Homeschooling und wie gelingt es?

HomeSchooling: Kind mit Notebook und Büchern

13.06.2022

Spätestens seit der Corona-Krise ist Homeschooling in aller Munde. Die Idee vom Lernen außerhalb des Klassenzimmers ist allerdings nicht neu. Der Nachhilfelehrer, der Schüler zu Hause unterrichtet, ist z.B. eine Form des Homeschoolings. Ein anderes Modell ist der Fernunterricht, bei dem sich Lehrer und Schüler mithilfe moderner Kommunikationsmittel über Lerninhalte austauschen. 

Hier erfährst du, welche Homeschooling-Konzepte es gibt und welche technische Ausstattung du brauchst, damit sich deine Kinder das Wissen zu Hause aneignen können.

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Der Schulbesuch ist nicht überall Pflicht

Mutter und Sohn beim Homeschooling

In Deutschland gilt seit 1919 für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren die allgemeine Schulpflicht. Daher ist das Homeschooling nur in besonderen Fällen erlaubt, wie zum Beispiel während der Corona-Pandemie. Die USA und auch verschiedene europäische Länder setzen eher auf eine Bildungs- als eine Schulpflicht und gestatten die Alternative Homeschooling.

Die belgische Verfassung zum Beispiel garantiert die Freiheit des Unterrichtswesens – es gibt zwar einen staatlichen Lehrplan, aber Eltern können sehr frei entscheiden, wie Lernziele erreicht und welche Lehrmittel dafür verwendet werden sollen. Dabei bedeutet Homeschooling übrigens nicht zwangsläufig, dass Eltern ihre Kinder selbst unterrichten müssen.

Wird Tele-Learning zum Zukunftsmodell?

Oft ist mit Homeschooling auch das sogenannte Fernlernen gemeint. Diese Art der Wissensvermittlung, bei der Lehrer und Schüler sich nicht am gleichen Ort befinden, wird z. B. in Australien seit Jahrzehnten mit Erfolg praktiziert. Hier gibt es bereits seit den 1950er Jahren den Unterricht per Funk. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnete neue Möglichkeiten für den Fernunterricht. Kommen elektronische und digitale Medien für die Präsentation und Bereitstellung von Lernmaterialien sowie für die Kommunikation zum Einsatz, spricht man auch von E-Learning. Das kann in Form von Tele-Teaching oder Tele-Learning geschehen.

Tele-Teaching

Lehren und Lernen geschehen zeitgleich. Dank moderner digitaler Medien können dafür z. B. Videokonferenzen genutzt werden. Der Vorteil: Lehrer und Schüler treffen sich quasi in einem virtuellen Klassenzimmer, können Inhalte   miteinander teilen und sich in Echtzeit  austauschen.    

Tele-Learning

Beim Tele-Learning finden Lehren und Lernen zeitversetzt statt. In der Regel werden Materialien zur Verfügung gestellt, mit denen Schüler sich den Lernstoff selbst erschließen können – entweder für sich oder auch in Lerngruppen. Der Vorteil: Schüler können sich ihre Zeit sehr frei einteilen.  

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Die technischen Voraussetzungen

Abstand wahren und dabei doch engen Kontakt zueinander halten? Mit der richtigen Ausstattung ist das zum Glück überhaupt kein Problem. Die technischen Anforderungen sind sehr überschaubar. Damit Eltern im Homeoffice effizient arbeiten und Kinder per Homeschooling am Unterricht der Schule teilnehmen oder sich Lernstoff selbst erschließen können, sind zwei Dinge erforderlich:

  • Ein schneller Internetzugang. Um Smartphone, Laptop & Co. ins Internet zu bringen, brauchst du einen Router. Um den in Betrieb zu nehmen, musst du nicht einmal einen DSL-Anschluss haben. Mit dem O2 Homespot 5G nutzt du WLAN aus der Steckdose – einfach SIM-Karte einlegen, Strom anschließen und lossurfen. Der Clou: Mit deinem O2 Homespot kannst du bis zu 64 WLAN-fähige Geräte online bringen. Und dank dem schnellen LTE- und 5G-Netz ist eine Videokonferenz mit Schülern und Lehrern, während der Rest der Familie Filme und Serien auf den Fernseher streamt, kein Problem.  
  • Ein geeignetes internetfähiges Arbeitsgerät. Im Prinzip reicht schon ein Handy mit Tarif für Kinder, um Angebote fürs Homeschooling zu nutzen. Auch Tablets und Laptops eignen sich für das Lernen von zu Hause aus. Eine sinnvolle Ergänzung kann ein Headset oder Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung sein. So nimmt nicht die ganze Familie am Unterricht teil und dein Kind bleibt selbst ungestört.


 

Welches internetfähige Arbeitsgerät eignet sich wofür?

Geht es um die digitale Vernetzung mit den Lehrern und Schülern sowie um das Lernen über Programme, können verschiedene Geräte genutzt werden. 

  • Smartphones eignen sich für Absprachen mit Mitschülern über Messenger-Dienste wie WhatsApp. Auch kürzere und spontane Video-Anrufe können die Kinder mit einem Smartphone schneller erledigen. Einzige Voraussetzung ist, dass das Handy internetfähig ist. Über WLAN oder mobile Daten ist dabei nebensächlich. Zum Lernen oder für längeres Arbeiten ist der kleinere Bildschirm aber auf Dauer wenig geeignet. Es ist ermüdend für die Augen. Zudem strengt das Schreiben auf dem kleinen Touchscreen über längere Zeit an. Welche Dinge du bei der Auswahl eines Handys für Kinder beachten solltest, haben wir in einem Ratgeber zusammengefasst.
  • Tablets sind das perfekte Mittelmaß aus Bildschirmgröße und Handlichkeit. Wie auch beim Smartphone kann das Gerät schnell an jeden beliebigen Platz hingestellt und genutzt werden. So lässt sich ruckzuck aus dem Küchentisch ein schöner Lernplatz für die Lernenden zaubern. Dank des großen Displays ist auch ein längeres Zuschauen für die Augen oder die Konzentration kein Problem. Und das Schreiben fällt auf der größeren Display-Tastatur deutlich leichter. Um unabhängig vom WLAN zu sein, empfiehlt sich ein Tablet, mit dem dein Kind über mobile Daten ins Internet gehen kann.
  • Laptops sind die Premium-Geräte für aktives Homeschooling. Hier erwarten dich vollwertige Computer, die keine Barrieren bei der Nutzung von Programmen haben. Dank des großen Bildschirms und der Tastatur lässt sich auch über mehrere Stunden angenehm mit dem tragbaren PC arbeiten und lernen. Dafür sind sie bei der Anschaffung teilweise teurer. Durch das größere Display und ihre Bauart brauchen preiswerte Laptops etwas mehr Platz und lassen sich nicht ganz so einfach wie ein Tablet für einen Video-Call auf der Couch nutzen. Dennoch: Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit sind Notebooks die erste Wahl für Distanzunterricht. Eine Auswahl an Laptops fürs Homeschooling findest du in unserem Ratgeber.
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Angebote für digitales Lernen nutzen

Homeschooling: geschrieben mit Holzblöcken

Spezielle Lern-Apps oder digitale Lernplattformen können deinen Kindern z. B. dabei helfen, Gelerntes zu vertiefen und sich auf die nächste Klausur vorzubereiten. Dafür bieten sie Videos, digitale Übungen oder Lernspiele; viele von ihnen sind sogar kostenlos. Welche Online-Angebote aus dem Bereich Bildung können Kinder und Jugendliche nutzen? Einen guten Überblick findest du hier. Und egal, welches Fach oder Thema gerade auf dem Homeschooling-Stundenplan steht – den verantwortungsvollen Umgang mit der Technik von morgen lernen Kinder beim digitalen Heimunterricht ganz nebenbei. 

Homeschooling: Was bleibt nach Corona?

Während der Corona-Pandemie war Präsenz-Unterricht an Schulen und Universitäten nicht möglich. Damit trotzdem Unterricht stattfinden konnte, setzten Bildungsinstitute auf Fernunterricht – auch Homeschooling genannt. Schnell wurde klar: Damit das Konzept funktionieren kann, bedarf es einer grundlegenden technischen Ausstattung. Sowohl auf Seiten der Schule als auch der Schüler. Nach der Pandemie dürfte die geschaffene Infrastruktur weiter genutzt werden – auch wenn Distanzunterricht in der Form, die wir während der Lockdowns erlebt haben, nicht zum Regelfall wird. An Schulen, für Nachhilfeunterricht und an Unis wird es weiterhin digitale Fernlern-Angebote geben.

Auch beim Unterricht in den Schulen werden vermehrt digitale Geräte, wie Tablets und Laptops genutzt. Die besten Tablets für Studenten eignen sich dabei auch hervorragend für Schüler, die für den Unterricht zuhause oder in der Schule ein Gerät benötigen. Auch für ergänzende digitale Lernangebote eignen sich Tablets und Laptops hervorragend. Die angeschaffte Technik kann also weiterhin gewinnbringend genutzt werden und auch Upgrades können sinnvoll sein.

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