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Abschaltung 3G: Das können LTE und 5G

Das Ende der 3G Geschwindigkeit: So schnell surfst du mit LTE und 5G

19.07.2022

Eine Ära ist zu Ende gegangen: Vom einst herbeigesehnten Heilsbringer für Edge-geplagte Handynutzer hat sich 3G schon lange zu einer überholten Technologie entwickelt. Sie musste schließlich einem besseren Mobilfunkstandard weichen. Wir blicken zurück auf die Geschichte von 3G – und zeigen dir, wie viel schneller du mit LTE und vor allem 5G im mobilen Netz surfen kannst. Noch mehr Infos und Tipps zur 5G-Netzabdeckung von O2 findest du übrigens in unseren weiteren Ratgebern.

2G – Am Anfang war Geduld gefragt 

Aller Anfang ist schwer – und im Fall von Mobilfunk, gemessen an heutigen Standards, quälend langsam. Wer das mobile Internet schon in den 2000er oder gar 1990er Jahren nutzte, wird sich an den aus heutiger Sicht abgrundtief lahmen Mobilfunkstandard GSM (2G) erinnern. Was inzwischen nur noch als Notreserve in Funklöchern zum Einsatz kommt, war bis zum Marktstart von UMTS (3G) das Höchste der Mobil-Gefühle. Webseiten zeigten sich seinerzeit zwar noch simpler strukturiert und setzten wegen knapper Bandbreiten weniger auf Bewegtbilder und andere Multimedia-Elemente – doch selbst mit der datensparenden Online-Welt von damals gestaltete sich der Seitenaufbau “dank” 2G eher ermüdend.

Die Höchstgeschwindigkeit von GSM Edge liegt nur bei rund 220 KBit/s, was schon zu Beginn der 2000er Jahre angesichts der immer datenintensiveren Internet-Landschaft kaum Freude bereitete. Es musste etwas Schnelleres her: 3G Geschwindigkeit.

3G – Das mobile Internet macht endlich Spaß

Wer von Edge erstmals zu UMTS (3G) wechselte, traute seinen Augen kaum: Websites bauten sich plötzlich viel schneller auf. Es fühlte sich an, als hätte jemand die Handbremse des Mobilfunks gelöst. Mit der UMTS-Erweiterung HSPA (7,2 Mbit/s) näherte sich das Mobilfunknetz den Geschwindigkeiten des damaligen DSL-Internets an, wodurch viele neue Nutzungsmöglichkeiten für Handys hinzu kamen. Beispielsweise ließen sich unterwegs endlich Videos in annehmbarer Qualität und ohne ständiges Nachladen abspielen.

Wie groß der Sprung von 2G zu 3G ausfiel, verdeutlichen die ersten beiden iPhone-Generationen: Während das Ur-iPhone von 2007 nur 2G (Edge) bot, kam beim folgenden iPhone 3G der UMTS-Standard hinzu – und eröffnete Kunden ein völlig neues Internet-Erlebnis, was den gigantischen Erfolg des Apple-Geräts erst ermöglichte. In der Folge wurde UMTS sogar noch flotter. Mit HSPA+ nahm die 3G Geschwindigkeit weiter zu und Daten flogen mit bis zu 42 Mbit/s durch das Mobilnetz. Doch auch bei einer so populären Technologie wie 3G zeigte sich schlussendlich: Das Bessere ist des Guten Feind.

4G – Mit LTE auf die Überholspur

LTE (4G) trat zu Beginn der 2010er Jahre den Siegeszug in den weltweiten Mobilfunknetzen an – und verdrängte nach und nach 3G als Standardtechnologie des mobilen Surfens. Mit Geschwindigkeiten von über 300 Mbit/s in hiesigen Netzen lässt LTE selbst die schnellsten 3G-Varianten weit hinter sich. In aufgebohrten LTE-Varianten sind technisch sogar bis zu 1 Gbit/s möglich. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Neben der Übertragungsleistung, die plötzlich weit über 3G Geschwindigkeit lag, machten auch die wesentlich geringeren Latenzzeiten von LTE das mobile Internet für viele Anwendungsbereiche interessanter, darunter Online-Spiele, Videotelefonie und Live-Streaming in HD.

Im Zuge des flächendeckenden LTE-Ausbaus auch im ländlichen Raum verlor 3G mehr und mehr an Bedeutung. Die großen deutschen Mobilfunkanbieter schickten 3G im Jahr 2021 schließlich endgültig in den Ruhestand – O2 ließ seinen Kunden noch ein halbes Jahr länger Zeit – die 3G Abschaltung erfolgte am 1. Januar 2022 ab. Einige der frei werdenden Frequenzen werden nun für den neuen Überflieger des Mobilfunks eingesetzt: 5G.

Besitzer älterer 3G-Handys ohne LTE-Support können daher seit Januar 2022 nur noch im Schneckentempo surfen. Für all jene ist der Kauf eines neuen Handys nun umso interessanter – und der muss gar nicht immer teuer sein. Bei O2 findest du viele spannende 4G- und 5G-Smartphones in allen Preisklassen, etwa die besten Smartphones bis 400 €, die du zum Beispiel im Bundle mit dem O2 Free M Tarif erhältst. So kannst du der 3G-Abschaltung gelassen entgegensehen. 

5G – Neue Highspeed-Maßstäbe

Der pfeilschnelle 5G-Standard weist in die Zukunft des Mobilfunks. Rund 10 Jahre nach dem LTE-Marktstart zeigt sich, wohin die Highspeed-Reise des mobilen Internets geht. Mit Übertragungsraten von theoretisch bis zu 10 GBit/s ist 5G um ein Vielfaches schneller als die besten LTE-Varianten.

Die ersten 5G-Tarife erreichen diesen hohen Wert zwar noch nicht, sind aber – mit ausreichender 5G-Netzabdeckung – schon jetzt deutlich performanter als 4G, was nicht nur an der Geschwindigkeit liegt. Der neue Mobilfunkstandard bietet zudem abermals rapide gesunkene Latenzen, was in Zukunft beispielsweise Augmented Reality und selbstfahrenden Autos zugutekommt. Mit dem attraktiven O2 Free L profitierst du, abhängig von deinem Standort, schon heute vom Netz der Zukunft.

Fazit: 3G Geschwindigkeit war nur der Anfang

Seit 2G hat sich viel getan und mit 3G Geschwindigkeit hob das mobile Internet endlich richtig ab. Seitdem werden unsere Datenverbindungen immer schneller – und zwar in mehrfacher Hinsicht: Hauchdünne Smartphones schultern heutzutage selbst große Datenübertragungen mit Videos oder Präsentationen für die Arbeit mit Leichtigkeit. Gleichzeitig werden die Reaktionszeiten immer kürzer, so dass selbst aufwendige Online-Spiele unterwegs mit dem Handy möglich sind. Passend zur rasanten Entwicklung wächst auch das O2 Netz stetig mit und wird dichter und schneller, so dass wir alle bestens für die Zukunft mit LTE und 5G gewappnet sind. Du fragst dich: Wie gut ist das O2 Netz? Mach' jetzt den Gratis-Test.

Aufmacherbild: (© Alexander - stock.adobe.com)

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