iPad Pro (2018) vs. iPad Pro (2020)

iPad Pro (2018) vs. iPad Pro (2020): Was kann das Business-Tablet?

30.08.2021

Das iPad Pro wendet sich traditionell besonders an Business-Nutzer, die ihr Gerät gerne als mobiles Büro auf Reisen nutzen. Aber auch als Schüler oder Student findest du hier ein starkes Stück Tablet, das dir beim Lernen und Arbeiten hilft und auch in der Freizeit eine gute Figur macht. Etwa beim Videos schauen auf YouTube oder beim Musik hören mit Apple Music.

2018 hat Apple jeweils eine 11-Zoll- und eine 12,9-Zoll-Version des iPad Pro in den Handel gebracht, 2020 gab es eine Modellpflege für beide Varianten. Hier treten sie alle gegeneinander an. Wir sagen dir, welches Modell am besten zu deinem Work- & Lifestyle passt.

Technische Daten

Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten technischen Daten zu unserem Vergleich iPad Pro (2018) vs. iPad Pro (2020):

iPad Pro 2018

iPad Pro 2020

iPad Pro (2018)

iPad Pro (2020)

Display

IPS LCD, 120HzIPS LCD, 120Hz

Auflösung

1668 x 2388 (11 Zoll) / 2048 x 2732 (12,9 Zoll)1668 x 2388 (11 Zoll) / 2048 x 2732 (12,9 Zoll)

Dimensionen

247,6 x 178,5 x 5,9 (11 Zoll) / 280,6 x 214,9 x 5,9 (12,9 Zoll)247,6 x 178,5 x 5,9 (11 Zoll) / 280,6 x 214,9 x 5,9 (12,9 Zoll)

Gewicht

468 g (11 Zoll) / 631 g (12,9 Zoll)471 g (11 Zoll) / 641 g (12,9 Zoll)

Prozessor

Apple A12X BionicApple A12Z Bionic

Speicher

64 GB / 256 GB / 512 GB / 1 TB128 GB / 256 GB / 512 GB / 1 TB

RAM

4 GB / 6 GB

6 GB

Kamera

12 MP (Weitwinkel)12 MP (Weitwinkel), 10 MP (Ultraweitwinkel)

Akku

7812 mAh (11 Zoll) / 9720 mAh (12,9 Zoll)7538 mAh (11 Zoll) / 9720 mAh (12,9 Zoll)

5G-fähig

Nein

Nein

Design: Schlichte Schönheit mit flachem Alu-Casing

Der Hersteller aus Cupertino steht seit je her für hochwertige Materialien in Kombination mit reduzierter Formensprache. Auch das iPad Pro kommt erkennbar wertig daher: Geringe Spaltmaße, ein schmaler Aluminium-Rahmen rund ums Display und ein Rücken aus dem selben Leichtmetall – wahlweise in mattem Space Gray oder Silber.
Auffälligster Unterschied zwischen dem 2018er Modell und seinem Nachfolger ist die rückwärtige Kameraeinheit, die beim ersteren klein und rund, beim 2020er Exemplar etwas größer und nahezu quadratisch ist. In beiden Fällen ist sie oben links angeordnet und hebt sich kaum merklich aus dem schlanken Gehäuse heraus, das mit nur 5,9 mm Bautiefe so flach wie drei übereinander liegende 10-Cent-Münzen ausgefallen ist.

Display: Zwei Formate zur Auswahl

Bei den Displays setzt Apple auf bewährte IPS-Technologie. Sowohl das iPad Pro von 2018 als auch die 2020er-Version gibt es jeweils mit 11 Zoll oder 12,9 Zoll großem Bildschirm, wobei Auflösung und Display-Typ auch nach der Modellpflege unverändert geblieben sind: Das iPad Pro im 11-Zoll-Format (hier mit Vertrag) kommt sowohl 2018 wie auch 2020 mit 1668 x 2388 Bildpunkten zu dir. Entscheidest du dich für das iPad Pro mit 12,9 Zoll (hier mit Vertrag), erhältst du bei beiden Jahrgängen 2048 x 2732 Pixel im etwas breiteren 4:3-Format.

Leistung: Stromsparender A12-Prozessor mit 7 oder 8 Grafikkernen

Herzstück des iPad Pro ist Apples eigener Prozessor A12 Bionic, wobei im 2018er-Modell ein A12X schlägt, während das iPad Pro von 2020 ein A12Z mit zusätzlichem, achten Rechenkern in der Grafik-Einheit antreibt. Bedeutet konkret: Mehr Tempo speziell bei Grafikanwendungen, weil komplexe Rechenaufgaben auf acht statt sieben Kerne verteilt werden können.

Auch beim Arbeitsspeicher hat der Hersteller Veränderungen vorgenommen. Das 2018er iPad Pro gibt es mit 4 GB oder 6 GB, die 2020er-Ausführung ausschließlich mit 6 GB. Und während der Datenspeicher in der 2018er-Ausführung je nach Ausstattung ab 64 GB beginnt, geht es 2020 mit mindestens 128 GB los. Obergrenze ist in beiden Fällen bei 1 TB Datenspeicher.

Apple bietet das iPad Pro wahlweise als reines „WiFi“-Modell oder als "Wi-Fi + Cellular" an. Letzteres hat eine integrierte eSIM, sodass mit entsprechendem Vertrag auch Telefonieren oder Internet-Nutzung außerhalb des eigenen WLAN per schnellem LTE-Mobilfunk möglich sind. Aber auch der Einsatz einer Nano-SIM ist möglich. 

Auf iPad Pro von 2018 ist iPadOS 12 vorinstalliert, Modelle von 2020 werden mit iPadOS 13.4 ausgeliefert. Alle Geräte kannst du auf iPadOS 14.6 upgraden. Damit ist beispielsweise nach einem Neustart die Entsperrung per Stimmerkennung möglich.

Kameravergleich: Einzeloptik oder Duo-Linse mit LiDAR

Auffälligstes Merkmal des 2020er iPad Pro ist die überarbeitete Kamera-Optik. Wo beim Vorgänger auf der Geräterückseite eine einzelne Linse mit 12 MP Auflösung zur Verfügung steht, gibt es beim Nachfolger zusätzlich ein Ultraweitwinkel-Objektiv mit 10 MP. Damit ist nun neben dem 5-fachen Digitalzoom auch ein zweifacher, optischer Zoom vorhanden.

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Außerdem hat das 2020er iPad Pro einen zusätzlichen LiDAR-Sensor, also einen laserbasierten Entfernungsmesser. Der ist nicht nur praktisch für die Bokeh-Portraitfotografie, bei der störende Hintergrundinhalte unscharf gestellt werden. Ein LiDAR erlaubt auch das das genauere Vermessen etwa von Entfernungen im Raum oder Gegenständen vor der Kameralinse. Viele Augmented-Reality-Apps nutzen die Möglichkeiten dieser Technologie.

Akkulaufzeit: Ausdauer satt

Die Geräte mit 12,9 Zoll großem Display sind hier leicht im Vorteil. Jeweils 9720 mAh können sie an Energie tanken, während die 11 Zoll messenden Modelle mit 7812 mAh (iPad Pro 2018), beziehungsweise 7538 mAh (iPad Pro 2020) ausgeliefert werden. In Abhängigkeit von Bildschirmhelligkeit, Nutzerverhalten und Netzwerk- oder Mobilfunknutzung hast du beim iPad Pro für rund einen Arbeitstag Energie an Bord. Alle Geräte unterstützen Fast Charging mit 18W über den USB-C-Stecker an der Geräteunterseite.

Fazit: Luxus-Tablet für Business und mehr

Das iPad Pro bringt alles mit, was ein gutes Business-Tablet haben sollte. In Verbindung mit einem zusätzlichen Apple Pencil der zweiten Generation wird es zum Skizzenblock oder vollwertigem Grafik Studio fürs kreative Arbeiten unterwegs. Alternativ wandelt sich das Gerät mit dem optionalen Smart Keyboard zum praktischen Notebook für Vielschreiber.

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Bereits mit dem 2018er Modell hat Apple viele neue Features wie die Gesichtserkennung per Face ID oder den USB-C-Port eingeführt. Der Unterschied zum 2020er Jahrgang ist vergleichsweise gering. Entsprechend stehen hier zwei ausgereifte Modelle zur Wahl, die sich in vielen Punkten sehr ähnlich sind. Wenn dir grafische Prozessor-Leistung und die zusätzliche Kamera sowie der LiDAR-Sensor wichtig sind, etwa weil du auch regelmäßig Fotos mit deinem Gerät machst und bearbeitest, ist die 2020er Ausführung die bessere Wahl für dich. Verwendest du zum Fotografieren eher dein Apple iPhone mit Vertrag und kannst du auf die Grafikerweiterung des überarbeiteten Prozessors verzichten, bist du auch mit dem Vorgänger sehr gut bedient.

Praktisch für das mobile Arbeiten ist die eingebaute eSIM der Modelle mit "WiFi + Cellular". Mit dem passenden Datentarif speicherst du deine Dokumente, Videos oder Sounds in der Cloud und hast so auch unterwegs stets ausreichend Speicher und darüber hinaus die Sicherheit eines regelmäßigen Backups.

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