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Mieter oder Vermieter will kein Glasfaser-Internet

06.07.2023

Das Wichtigste auf einen Blick
 

  • Oft ist die unbegründete Angst vor hohen Kosten Grund für die Ablehnung.
  • Liegt das Wohnhaus im Glasfaser-Ausbaugebiet, dürfen Vermieter den Anschluss nicht verweigern.
  • Anschlusskosten können auf Mieter umgelagert werden, dürfen pro Monat aber höchstens 5 Euro betragen.
  • Für Vermieter kann es sich rechnen, einen Teil der Tarifkosten zu tragen.


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Glasfaser: Warum Mieter oder Vermieter Bedenken haben können

Es ist schnell, umweltfreundlich und die Technik der Zukunft. Warum sollte man also Glasfaser-Internet als Mieter oder Vermieter nicht wollen? In beiden Fällen ist meist die Angst vor zu hohen Kosten der Auslöser für die Ablehnung.

Die einen befürchten, dass die Glasfaser-Anschlusskosten ganz auf Mieter umgelegt werden und die Tarife zu teuer sind. Die anderen befürchten als Vermieter auf den Kosten für den Ausbau sitzen zu bleiben. Beide Ängste sind unbegründet, wenn Mieter und Vermieter an einem Strang ziehen.

Kommunikation ist hier wichtig. Im Folgenden stellen wir die besten Argumente vor, mit denen du als Mieter oder Mieterin deine Vermieter überzeugst. Außerdem schauen wir uns an, wie du als Vermieter oder Vermieterin argumentieren kannst.

Können Vermieter einen Glasfaseranschluss verbieten?

Falls du dich fragst: „Kann ich als Mieter nicht einfach Glasfaser beantragen?“, ist die Antwort darauf: Jein. Soll ein neuer Glasfaseranschluss gelegt werden, müssen Vermieter bzw. Hauseigentümer zustimmen, denn der Anschluss erfordert neben der Anschaffung eines passenden WLAN-Routers unter anderem auch Baumaßnahmen am und im Haus.

Liegt ein Haus allerdings im Glasfaser-Ausbaugebiet, dürfen Vermieter den Anschluss nicht verweigern, wenn auch nur eine Mietpartei diesen bestellen will. Das schreibt das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz von 2021 vor.

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Vermieter will kein Glasfaser: So überzeugst du ihn oder sie

Mache als erstes einen unverbindlichen Verfügbarkeitscheck und wende dich dann an deine Vermieter. Diese Argumente werden dir helfen, ihn oder sie zu überzeugen:

  • Ein Glasfaseranschluss steigert den Wert eines Hauses um einige Prozent.
  • Glasfaser ist die Technik der Zukunft, und wer sie jetzt verlegen lässt, bekommt den Anschluss oft zu besonders guten Konditionen (hierzu beraten wir dich und die Vermieter gerne).
  • Wer einmal einen Anschluss hat, muss in den nächsten Jahrzehnten keine neue Technik mehr einbauen lassen.
  • Für Mehrfamilienhäuser: Glasfaser wird für viele Mieter immer wichtiger und kann so potenzielle neue Mieter von einer Wohnung überzeugen.
  • Der Hauseigentümer bezahlt den Anschluss ans Glasfasernetz, aber die Kosten können auf die Mieter umgelegt werden.

Der letzte Punkt scheint erstmal ein Nachteil für dich zu sein, aber die über die Nebenkosten weitergegebenen Kosten sind vergleichsweise gering. Du kannst mit maximal 5 Euro pro Monat für höchstens 9 Jahre rechnen.

Besonders gute Chancen, jemanden zu überzeugen, hast du, wenn du mit einer Einzelperson verhandeln musst. Bei Verwaltungen wird es vielleicht komplizierter, weil mehr Leute Mitspracherecht haben. Trotzdem lohnt es sich auch hier, gut vorbereitet anzufragen und dranzubleiben.

Kann ein Mieter den Glasfaseranschluss verhindern?

Wird das Gebiet, in dem dein Miethaus steht, gerade erschlossen, kann es sein, dass du den Anschluss günstig oder sogar kostenlos bekommst. Allerdings muss dafür wenigstens eine Partei im Haus einen Glasfaser-Tarif abschließen. Deshalb lohnt es sich vor dem Glasfaseranschluss, deine Mieter für das schnelle Internet zu begeistern.

Die Frage „Muss ich als Mieter Glasfaser nehmen?“ ist nämlich mit „Nein“ zu beantworten. Aus Angst vor hohen Kosten wollen einige lieber erstmal keinen neuen Anschluss. Diese Sorge kannst du ihnen mit den richtigen Argumenten nehmen.

Mieter will kein Glasfaser: So überzeugst du ihn oder sie

Lasse als erstes die Verfügbarkeit in der Gegend deines Mietshauses prüfen. Das übernehmen wir gerne für dich und beraten dich und deine Mieter auch zu passenden Glasfaser-Tarifen. Nach der Verfügbarkeitsprüfung kannst du dich bei einem Infoabend mit ihnen zusammensetzen und vorrechnen, dass die Kosten wesentlich geringer sind als eventuell befürchtet.
Was für Glasfaser-Tarife für deine Mieter spricht:

  • Schnelles Internet fürs Homeoffice, Streaming, Gaming und mehr
  • Glasfaser ist spart Energie, was sich auf der Stromrechnung bemerkbar machen kann.
  • Die Kosten für den Ausbau betragen höchstens 5 Euro pro Monat für maximal 9 Jahre pro Mietspartei.
  • Günstige Tarife gibt es schon heute (hierzu beraten wir dich und deine Mieter gerne).

Für dich als Hauseigentümer oder Hauseigentümerin ist es natürlich sehr interessant, einen Glasfaserausbau vornehmen zu lassen, wenn er zu günstigen Konditionen möglich ist. Wenn du nach einem Gespräch mit uns weißt, dass das gerade der Fall ist, kannst du deinen Mietern auch anbieten, einen Teil der Tarifkosten für einen begrenzten Zeitraum zu übernehmen.

Das kann sich auch finanziell lohnen, da du so höhere Kosten für einen späteren Anschluss ans Glasfasernetz vermeidest. Du zeigst deinen Mietern so ein echtes Entgegenkommen, das sie auch über eventuelle Unannehmlichkeiten hinwegtröstet, die durch nötige Baumaßnahmen für das Verlegen von Leerrohren und Glasfaser im Haus entstehen können.

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Glasfaser ist ein Gemeinschaftsprojekt von Mieter und Vermieter

Ganz gleich, ob der Wunsch nach einem Glasfaseranschluss von den Mietern oder den Vermietern ausgeht: Beide Parteien sollten das Gespräch suchen und sich jeweils gut vorbereiten. Alle nötigen Informationen zu Verfügbarkeit und Tarifen bekommst du von O2.

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