Wird mein Handy überwacht?

Wird mein Handy überwacht? Die Faktenlage

25.11.2021

Smartphones sind praktische Helfer in Beruf und Freizeit. Auf ihnen speichern wir Kontakte und Adressen oder nutzen sie als Navi auf dem Weg zum nächsten Termin. Oder wir chatten per Smartphone und WhatsApp mit Freunden und Familie. Viele persönliche Daten wie Gesprächsverläufe sind dadurch in unseren Handys gespeichert. Diese Daten sollten nicht in falsche Hände geraten.

Vielleicht hast auch du dich schon gefragt: Wird mein Handy überwacht? Etwa vom Partner oder von Hackern, die mehr über dich erfahren wollen. Oder möchte gar dein Chef wissen, ob du das Dienst-Handy auch privat nutzt und hat deshalb eine Überwachungssoftware eingerichtet? Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, wie du Spionage-Programme auf deinem Handy aufspüren kannst. Auch einige Smartphone-Hersteller bieten dir Unterstützung an.

Was Überwachungs-Apps machen – und was du dazu wissen solltest

Manche von ihnen geben sich ganz harmlos als Haustiermonitor, Kinderschutz-App oder Kamera-Überwachung für das Eigenheim aus. Andere tragen Begriffe wie „Spy“ im Namen: In den App Stores der verschiedenen Betriebssysteme findest du Programme, mit denen Dritte dein Handy und seine Umgebung überwachen können.

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Manche Apps machen nach einem festgelegten Zeitplan Fotos mit deiner Handy-Cam und versenden diese verdeckt über das Internet. Oder sie hören ab, was die Mikrofone deines Handys aufzeichnen. Andere Apps loggen deine Chatverläufe und geben sie unerkannt weiter. Oder sie scannen über das GPS-Signal, wo du dich gerade aufhältst und erstellen anhand dieser Daten dein Bewegungsprofil.

Während sich viele Eltern-Apps in einer rechtlichen Grauzone bewegen und die Kontrolle der Handy-Aktivitäten der eigenen Kinder in Deutschland nicht grundsätzlich verboten ist, sieht es bei der heimlichen Überwachung Erwachsener anders aus. So ist es gesetzeswidrig, aus Eifersucht das Handy seines Partners auszuspionieren. Auch Arbeitgeber dürfen nicht hinter dem Rücken ihrer Mitarbeiter heimlich deren Bewegungsdaten erfassen.

Hohe Geldstrafen oder bis zu drei Jahre Haft sieht der Gesetzgeber für Handy-Spionage vor. Außerdem besteht bei Schadprogrammen immer die Möglichkeit, dass sie ihre ausspionierten Daten nicht nur an den eifersüchtigen Partner, sondern zusätzlich auch noch an Hacker weiterleiten. Handy-Spionage ist also kein Kavaliersdelikt und zudem gefährlich.

So erkennst du, dass dein Handy möglicherweise überwacht wird

Spionage-Software lässt sich auf einigen Smartphones leicht installieren: Wer die PIN oder das Muster zum Entsperren deines Handys kennt, kann darauf je nach Betriebssystem auch ohne weitere Sicherheitsabfrage hinter deinem Rücken Spionage-Apps installieren. Sind die Programme einmal eingerichtet, tarnen sie sich meist als harmlose Funktionen des Handy-Betriebssystems oder tragen unverdächtige App-Namen.

Auffälliger ist hingegen ihre Spionage-Tätigkeit selbst, die Spuren hinterlässt. Zum Beispiel:

  • Das übertragene Datenvolumen steigt bei deinem Handy plötzlich an. Tipp: Auf Android-Handys unter „Verbindungen/Datennutzung“ kannst du die außerhalb des WLAN übertragenen Datenmengen einsehen. Auf dem iPhone siehst du dies unter „Einstellungen-App" unter dem Reiter "Mobiles Netz".
  • Das Gerät ist öfter warm, der Akkuverbrauch steigt an und du musst häufiger nachladen als bisher üblich.
  • Du kannst das Display manchmal nicht deaktivieren
  • Dein Handy „friert“ gelegentlich ein und das Herunterfahren und Neustarten dauert länger als gewöhnlich.
  • Du erhältst häufiger merkwürdige Fehlermeldungen.


 

Mein Handy wird überwacht – was tun?

Hast du den Verdacht, dass dein Handy überwacht wird, kann je nach Betriebssystem eine Antiviren-Software oder ein spezieller Spyware-Entferner Abhilfe schaffen. Wichtig: Das Programm sollte mindestens so aktuell wie die installierte Schadsoftware sein, damit es diese zuverlässig erkennt. Achte also darauf, dass die eingesetzte Antiviren-Programmversion möglichst neu ist oder sich die Software regelmäßig aktuelle Signaturen von Schadsoftware mittels Update herunterlädt.

Viele Übeltäter-Apps kannst du sogar von Hand entfernen: Um zu überprüfen, welche Programme auf deinem Smartphone überhaupt installiert sind, musst du bei Android-Geräten die Einstellungen aufrufen und dort auf „Anwendungen“ tippen und dann unter „Ausgeführte Dienste“ schauen, welche Apps aktiv sind. Verdächtige Programme kannst du dann hier direkt deinstallieren.

Beim iPhone lässt sich Spionage-Software noch einfacher abschalten. Denn bei jedem Software-Update entfernt dein Apple-Handy auch automatisch mögliche Schadprogramme. Ein solches Update startest du, indem du in den „Einstellungen“ auf „Allgemein“ tippst und das „Softwareupdate“ auswählst.

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Anschließend solltest du unverzüglich das Passwort oder das Entsperr-Muster deines Smartphones ändern, damit darauf nicht erneut durch Dritte Schadsoftware installiert werden kann.

So helfen dir die Smartphone-Hersteller

Auch die Handy-Hersteller haben das Problem der Smartphone-Spionage erkannt. Schon lange hat beispielsweise Apple in sein iOS-Betriebssystem hohe Hürden gegen den Datenklau eingebaut. Eine davon ist das sogenannte Sandboxing: Alle Apps werden nur in einem abgesicherten Bereich auf deinem Handy ausführt. Schadprogramme können dadurch nicht auf wichtige Betriebssystem-Funktionen oder die Daten anderer Anwendungen zugreifen.

Eine weitere Hürde ist das automatische Entfernen von Schadprogrammen bei jedem Update-Aufruf. Deshalb bietet Apple im App Store für das iPhone 13 (hier mit Vertrag), auch gar keine Antiviren-Software an. Das Betriebssystem gilt an sich schon als sehr sicher.

Im Google Play Store findest du verschiedene Spyware-Entferner und Antviren-Software. Diesen nutzt du mit vielen Androidgeräten, wie zum Beispiel den Smartphones von Samsung. Außerdem hält der koreanische Hersteller etwa für das Galaxy S21 (hier mit Vertrag) und seine Vorgänger-Modelle mit der Betriebssystem-Erweiterung Knox mächtige Schutzfunktionen bereit. Damit können insbesondere Firmen-Handys gezielt geschützt werden, indem beispielsweise via Knox festgelegt wird, welche Daten überhaupt an welches andere Gerät über die Firmen-Cloud weitergegeben werden dürfen.

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Prävention ist der beste Schutz

Noch besser als ungewünschte Software zu entfernen ist es, wenn dein Handy gar nicht erst überwacht wird. Hier helfen schon einfache Sicherheitsmaßnahmen, um die Chance eines Fremdzugriffs deutlich zu reduzieren. Damit niemand ungewollt Zugriff auf dein Gerät hat, richte mindestens eine Passwortsperre für dein Smartphone ein. Besonders komfortabel und ebenfalls sicher ist die Sperre per Biometrie. Apple setzt hier fast vollständig auf FaceID, eine Art der Gesichtserkennung. Damit kann das Telefon nur entsperrt werden, wenn es dich erkennt. Ähnliche Technologien kommen auch bei vielen Android-Handys zum Einsatz. Hier kannst du dich aber auch oft für die Entsperrung per Fingerabdruck entscheiden. Schau einfach, was für dich komfortabler ist.

Um die Chance eines Angriffs aus dem Internet zu minimieren, gelten dieselben Regeln wie auch am Heim-PC. Installier keine Apps aus unbekannten Quellen, lade keine Daten von dubiosen Websites herunter und öffne Links in E-Mails nur, wenn du dem Absender vertraust. Ebenso solltest du genau überlegen, welche Berechtigungen du einer App gewährst.

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