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Wird mein Handy überwacht?
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Wird mein Handy überwacht? Abwehr und Soforthilfe

01.09.2022

Vielleicht hast auch du dich schon gefragt: Wird mein Handy überwacht? Etwa vom Partner, der wissen will, wo du bist. Vielleicht aber auch von Hackern, die an deine Kontodaten und Passwörter wollen. Oder möchte gar dein Chef wissen, ob du das Dienst-Handy auch privat nutzt und hat deshalb eine Überwachungssoftware eingerichtet? Wir erklären dir, was erlaubt ist und was nicht und wie du erkennen kannst, ob dein Smartphone überwacht wird.

Inhaltsverzeichnis

Was Überwachungs-Apps machen – und was du dazu wissen solltest

Einige von ihnen geben sich ganz harmlos als Haustiermonitor, Kinderschutz-App oder Kamera-Überwachung für das Eigenheim aus. Andere tragen Begriffe wie “Spy” im Namen: In den App Stores von iOS und Android findest du Programme, mit denen Dritte dein Handy und dessen Umgebung überwachen können.

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Manche Apps machen nach einem festgelegten Zeitplan Fotos mit deiner Handy-Cam und versenden diese verdeckt über das Internet. Oder sie hören ab, was die Mikrofone deines Handys aufzeichnen. Andere Apps loggen deine Chatverläufe und geben sie unerkannt weiter. Oder sie scannen über das GPS-Signal, wo du dich gerade aufhältst und erstellen anhand dieser Daten dein Bewegungsprofil.

Während sich viele Eltern-Apps in einer rechtlichen Grauzone bewegen und die Kontrolle der Handy-Aktivitäten der eigenen Kinder in Deutschland nicht grundsätzlich verboten ist, sieht es bei der heimlichen Überwachung Erwachsener anders aus. So ist es gesetzeswidrig, aus Eifersucht das Handy seines Partners auszuspionieren. Auch Arbeitgeber dürfen nicht hinter dem Rücken ihrer Mitarbeiter heimlich deren Bewegungsdaten erfassen.

Hohe Geldstrafen oder bis zu drei Jahre Haft sieht der Gesetzgeber für Handy-Spionage vor. Außerdem besteht bei Schadprogrammen immer die Möglichkeit, dass sie ihre ausspionierten Daten nicht nur an den eifersüchtigen Partner, sondern zusätzlich auch noch an Hacker weiterleiten. Handy-Spionage ist also kein Kavaliersdelikt und zudem gefährlich.

Wie kann ich feststellen ob mein Handy ausspioniert wird?

Spionage-Software lässt sich auf einigen Smartphones leicht installieren: Wer die PIN oder das Muster zum Entsperren deines Handys kennt, kann darauf je nach Betriebssystem auch ohne weitere Sicherheitsabfrage hinter deinem Rücken Spionage-Apps installieren. Sind die Programme einmal eingerichtet, tarnen sie sich meist als harmlose Funktionen des Handy-Betriebssystems oder tragen unverdächtige App-Namen.

Auffälliger ist hingegen ihre Spionagetätigkeit selbst, die Spuren hinterlässt. Zum Beispiel:

  • Das übertragene Datenvolumen steigt bei deinem Handy plötzlich an. Tipp: Auf Android-Handys unter “Verbindungen/Datennutzung” siehst du die außerhalb des WLAN übertragenen Datenmengen ein. Auf dem iPhone checkst du dies unter “Einstellungen-App” unter dem Reiter "Mobiles Netz".
  • Das Gerät ist öfter warm, der Akkuverbrauch steigt an und du musst häufiger nachladen als bisher üblich.
  • Du kannst das Display manchmal nicht deaktivieren
  • Dein Handy “friert” gelegentlich ein und das Herunterfahren und Neustarten dauert länger als gewöhnlich.
  • Du erhältst häufiger merkwürdige Fehlermeldungen.
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Mein Handy wird überwacht – was tun?

Hast du den Verdacht, dass dein Handy überwacht wird, dann kann je nach Betriebssystem eine Antiviren-Software oder ein spezieller Spyware-Entferner Abhilfe schaffen. Wichtig: Das Programm sollte mindestens so aktuell wie die installierte Schadsoftware sein, damit es diese zuverlässig erkennt. Achte also darauf, dass die eingesetzte Antiviren-Programmversion möglichst neu ist oder sich die Software regelmäßig aktuelle Signaturen von Schadsoftware mittels Update herunterlädt.

Viele Übeltäter-Apps kannst du sogar von Hand entfernen: Um zu überprüfen, welche Programme auf deinem Smartphone installiert sind, musst du bei Android-Geräten die Einstellungen aufrufen, dort auf “Anwendungen” tippen und dann unter “Ausgeführte Dienste” schauen, welche Apps aktiv sind. Verdächtige Programme deinstallierst du dann direkt hier.

Beim iPhone (hier mit Vertrag) schaltest du Spionage-Software noch einfacher ab. Denn bei jedem Software-Update entfernt dein Apple-Handy auch automatisch mögliche Schadprogramme. Ein solches Update startest du, indem du in den “Einstellungen” auf “Allgemein” tippst und das “Softwareupdate” auswählst.

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Anschließend solltest du unverzüglich das Passwort oder das Entsperrmuster deines Smartphones ändern, damit Dritte darauf nicht erneut Schadsoftware installieren können.

So helfen dir die Smartphone-Hersteller

Auch die Handy-Hersteller haben das Problem der Smartphone-Spionage erkannt. Deswegen gibt es sowohl bei Android als auch bei iOS umfangreiche Optionen für den Datenschutz. Damit sichert dich das System nicht nur gegen neugierige Augen und Ohren ab, sondern erlaubt es dir auch, den Zugriff von Apps auf deine persönlichen Daten zu beschränken.

Eine weitere Hürde ist das automatische Entfernen von Schadprogrammen bei jedem Update-Aufruf. Deshalb bietet Apple im App Store für das iPhone 13 (hier mit Vertrag), auch gar keine Antiviren-Software an. Das Betriebssystem gilt an sich schon als sehr sicher.

Bei Android, also beispielsweise bei Samsung Handys (hier mit Vertrag), findest du im Google Play Store verschiedene Spyware-Entferner und Antviren-Software. Der koreanische Hersteller etwa hält außerdem für das Galaxy S22 (hier mit Vertrag) und seine Vorgänger-Modelle mit der Betriebssystem-Erweiterung Knox mächtige Schutzfunktionen bereit. Diese schützen insbesondere Firmen-Handys, indem ein IT-Mitarbeiter via Knox festlegt, welche Daten an welches andere Gerät über die Firmen-Cloud weitergegeben werden dürfen.

iPhone vor Überwachung schützen

Schon lange hat Apple in sein iOS-Betriebssystem hohe Hürden gegen den Datenklau eingebaut. Eine davon ist das sogenannte Sandboxing: iOS führt alle Apps in einem abgesicherten Bereich auf deinem Handy aus. Schadprogramme können dadurch nicht auf wichtige Betriebssystem-Funktionen oder die Daten anderer Anwendungen zugreifen.

Eine weitere Hürde ist das automatische Entfernen von Schadprogrammen bei jedem Update-Aufruf. Deshalb bietet Apple im App Store für das iPhone 13 (hier mit Vertrag), auch gar keine Antiviren-Software an. Das Betriebssystem gilt an sich schon als sehr sicher.

Zusätzlich kannst du in den Einstellungen unter “Datenschutz” genau bestimmen, welche Apps auf welche Daten Zugriff erhalten dürfen. Du kannst zum Beispiel im Unterpunkt “Tracking” einzelnen Apps verbieten, Nutzerdaten von dir zu sammeln. So macht es Apple den Anbietern quasi unmöglich einzelne Nutzer zu identifizieren.

Android-Handy vor Überwachung schützen

Bei Android, also beispielsweise bei Samsung Handys (hier mit Vertrag), findest du im Google Play Store verschiedene Spyware-Entferner und Antviren-Software. Aber auch direkt im Betriebssystem sind einige Sicherheitsvorkehrungen enthalten. In den Einstellungen kannst du zum Beispiel unter Datenschutz > App-Berechtigungen" überprüfen und verwalten, auf welche Teile deines Smartphones eine App zugreifen darf. 

Hersteller wie Samsung erweitern die Schutzmechanismen von Android dazu mit eigenen Entwicklungen. Das Galaxy S22 (hier mit Vertrag) und seine Vorgänger-Modelle halten mit der Betriebssystem-Erweiterung Knox mächtige Schutzfunktionen bereit. Diese schützen insbesondere Firmen-Handys, indem ein IT-Mitarbeiter via Knox festlegt, welche Daten an welches andere Gerät über die Firmen-Cloud weitergegeben werden dürfen.

Aber auch private Nutzer profitieren von Knox. Der Dienst überprüft nämlich in regelmäßigen Abständen die Software eures Smartphones und schlägt Alarm, falls er unautorisierte Änderungen entdeckt. Zusätzlich sichert Knox den “sicheren Ordner”, eine Art Tresor für deine Daten. Dateien in diesem Ordner lassen sich nur mit Passwortzugriff öffnen oder auf ein anderes Gerät übertragen.

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Prävention ist der beste Schutz

Noch besser als ungewünschte Software zu entfernen ist es, wenn dein Handy gar nicht erst überwacht wird. Hier helfen schon einfache Sicherheitsmaßnahmen, um die Chance eines Fremdzugriffs zu reduzieren. Damit niemand ungewollt Zugriff auf dein Gerät hat, richte mindestens eine Passwortsperre für dein Smartphone ein

Besonders komfortabel und ebenfalls sicher ist die Sperre per Biometrie. Apple setzt hier zum Beispiel auf FaceID, eine Art der Gesichtserkennung. Das Telefon wird also nur entsperrt, wenn es dich erkennt. Ähnliche Technologien kommen auch bei vielen Android-Handys zum Einsatz. Hier kannst du dich aber auch oft für die Entsperrung per Fingerabdruck entscheiden. Schau einfach, was für dich komfortabler ist.

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Um die Chance eines Angriffs aus dem Internet zu minimieren, gelten dieselben Regeln wie auch am Heim-PC. Installier keine Apps aus unbekannten Quellen, lade keine Daten von dubiosen Websites herunter und öffne Links in E-Mails nur, wenn du dem Absender vertraust. Ebenso solltest du genau überlegen, welche Berechtigungen du einer App gewährst. 

Häufig gestellte Fragen

Werden alle Handys überwacht?

Nein, Handys werden nicht grundsätzlich überwacht. Doch einige Apps senden viele – und auch sensible – Daten an ihre Server. Deshalb gibt es inzwischen sowohl bei Android als auch bei iOS umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten zum Datenschutz. 

Wird mein Handy überwacht Tastenkombination?

Im Internet gibt es kuriose Tipps zum Datenschutz. Demnach sollst du einfach per Tastenkombination herausfinden können, ob dein Handy abgehört wird. Meist wird hier der GSM-Code *#21# angegeben. Damit findest du heraus, ob du eine Rufumleitung aktiviert hast. Mit dem Abhören von Handys hat das allerdings nichts zu tun.

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