MacBook oder iPad für Uni

Macbook oder iPad für die Uni: Was am besten zu dir passt

17.11.2021

iPads haben sich in den letzten Jahren – dank Zubehör wie dem Magic Keyboard – zu einer ernsthaften Alternative zu MacBooks gemausert. Studenten stehen daher vor der Entscheidung, mit welchem Apple-Gerät sie ihren Uni-Alltag am besten meistern. Wir beantworten daher die Frage: "Macbook oder iPad für die Uni?" Spoiler: Es kommt auf deine Bedürfnisse an.

MacBook – bewährtes Arbeitstier für Vorlesungen und Co.

MacBooks zählen seit zig Jahren zur Ausrüstung vieler Studenten. Statt wie früher eine (bisweilen chaotische) Zettelwirtschaft aus diversen Ordnern und Papieraufzeichnungen kommt für Mitschriften und mehr heutzutage der mobile Apple-Rechner zum Einsatz. So sind alle Uni-Inhalte an einem Ort gesichert und per Schlagwortsuche schnell auffindbar. Beim Einsatz einer Cloud-Lösung wie iCloud werden deine Uni-Dateien zudem auf mehreren Geräten synchronisiert.

Welches MacBook für die Uni?

Bevor es zu den Vor- und Nachteilen des MacBooks (im Vergleich zum iPad) geht, stellt sich die Frage: Welches MacBook-Modell ist für Studenten am besten geeignet? Wer einen mobilen Apple-Rechner möchte, hat derzeit die Wahl zwischen vier verschiedenen Modellen: dem MacBook Air (13,3 Zoll) und dem MacBook Pro in drei verschiedenen Display-Größen (13,3 Zoll, 14,2 Zoll und 16,2 Zoll). Die besonders leistungsstarken Modelle mit 14- und 16-Zoll-Display sind die Highend-Varianten in Apples Portfolio. Entsprechend tief musst du in die Tasche greifen, um deren Preis zu bezahlen. Bei deutlich über 2000 Euro geht es los – was für die meisten Studenten zu teuer sein dürfte. Ohnehin erweisen sich die Premium-Geräte für die üblichen Uni-Aufgaben wie Mitschriften, Recherche, Seminararbeiten und Organisation von Lernmaterial als völlig überdimensioniert.

Viel interessanter für Studenten sind die beiden günstigeren Varianten. Unsere Kaufempfehlung erhält das MacBook Air M1 (hier mit Vertrag). Der schon für unter 1000 Euro erhältliche Apple-Rechner bringt praktisch alles mit, was Studenten benötigen:

  • Farbenfrohes und scharfes Retina-Display
  • Sehr gute Performance bei allen Uni-Aufgaben (dank Apples M1-Chip)
  • Hervorragende Akkulaufzeit (bis zu 17 Stunden Web-Browsing)
  • Lautlos (kein störender Lüfter)
  • Erstklassige Tastatur und großes Trackpad
  • Vergleichsweise leicht und kompakt
  • Attraktiver Preis

Den Aufpreis für das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display können sich die meisten Nutzer sparen. Zu den wenigen Vorteilen des Pro-Modells zählen das etwas hellere Display und die um rund 2 Stunden längere Akkulaufzeit – dafür ist aber auch ein aktiver Lüfter verbaut, der bei leistungsintensiven Prozessen nach einiger Zeit anspringt. Ob die verbaute Touch Bar oberhalb der Tastatur ein Vorzug gegenüber dem MacBook Air (ohne Touch Bar) ist, kommt auf deinen Geschmack an. Manche Nutzer mögen die Touch-Leiste, andere nicht.

MacBook – die Vorteile

Klassische Laptops wie das MacBook bieten im Uni-Alltag eine Reihe von Vorteilen gegenüber Tablets. Einen Vorzug siehst du schon auf den ersten Blick: MacBooks bringen von Haus aus praktisch alles mit, was du an Tools für die Uni und dazugehörige Schreibarbeiten brauchst. Dazu gehören sowohl die erstklassige Tastatur als auch das hervorragende Trackpad. Beim MacBook brauchst du also nicht erst Zubehör wie das Magic Keyboard kaufen, um es zu einer "richtigen" Arbeitsmaschine zu machen. Hinzu kommt das vollwertige Desktop-Betriebssystem macOS, auf dem du – ähnlich wie bei Windows-Rechnern – deine benötigte Software verwenden kannst. Beim iPad musst du hingegen Abstriche machen, da bestimmte Anwendungen nur für macOS oder Windows verfügbar sind. macOS ist zudem besser für die Bedienung mit Tastatur und Maus/Touchpad optimiert, was je nach Arbeitsweise ein Vorteil sein kann.

MacBooks haben darüber hinaus ein deutlich größeres Display als iPads – ausgenommen ist nur das größere Modell des iPad Pro, das über ein 12,9-Zoll-Panel verfügt. Im Vergleich zu kleineren iPads bietet schon das 13,3-Zoll-Display des MacBook Air wesentlich mehr Platz für die Benutzeroberfläche. Wenn du oft mit mehreren Anwendungen gleichzeitig arbeitest, weißt du die erweiterte Fläche schnell zu schätzen. Multi-Tasking ist auf iPads in den letzten Jahren zwar einfacher geworden, aber trotzdem sind MacBooks diesbezüglich nach wie vor fähiger.

Praktisch für die – je nach Studienfach – großen Mengen an Dokumenten und sonstigen Lerninhalten ist die ordentliche Speichergröße der MacBook-Basismodelle (im Vergleich zu Tablets). 256 GB bieten bereits einiges an Platz für große PDFs, Multimedia-Dateien und mehr. Zusätzlich kannst du das MacBook Air auf bis zu 2 TB aufrüsten, wobei der Aufpreis gerade für die großen Speicheroptionen immens ist. Das für die Uni empfehlenswerte iPad Air hingegen erhältst du mit maximal 256 GB – mehr geht an internem Speicher nicht. Wenn du mehr möchtest, hilft nur eine externe Festplatte oder ein externer Speicherstick. Doch auch hier sind MacBooks im Vorteil, da sie mehr Thunderbolt-Anschlüsse bereitstellen und auch bei der Handhabe externer Datenträger flexibler agieren.

MacBook – die Nachteile

Wenn du die Preise der MacBooks mit iPads vergleichst, fällt dir sofort auf: Du musst für die Einsteigergeräte der mobilen Apple-Computer wesentlich mehr Geld ausgeben als für die günstigeren iPad-Modelle. Während das iPad schon für unter 400 Euro verfügbar ist, geht es beim MacBook Air erst bei rund 1000 Euro los – wobei die Grundausstattung des MacBooks dank integrierter Tastatur, Trackpad und Co. reichhaltiger als beim iPad ist.

Dem MacBook fehlt zudem ein Touch-Display, wie es beispielsweise viele Windows-Laptops mittlerweile haben. So bleibt nur die klassische Tastatur/Touchpad-Bedienung. Ebenso fehlt die Unterstützung für den Apple Pencil. Auf Stifteingaben musst du also verzichten. Zu den weiteren Nachteilen der MacBooks zählen das höhere Gewicht und das weniger flexible Gehäuse. Während beispielsweise das iPad Air (ohne Tastatur) mit rund 460 Gramm außerordentlich leicht ist, bringt das MacBook Air mit rund 1,3 Kilogramm deutlich mehr auf die Waage. Falls dir also ein Touch-Display samt Stift für deine Uni-Aufzeichnungen reicht, profitierst du vom geringeren Gewicht des Tablets – und der Möglichkeit, die separat erhältliche Tastatur beliebig anbringen und entfernen zu können. Beim MacBook bleibt die Tastatur jedoch immer befestigt – egal, ob du sie momentan benötigst oder nicht.

iPad – mit Tablet (und Stift) zum Uni-Erfolg

Das iPad hat sich seit dem ersten Modell im Jahr 2010 zu einem attraktiven Gerät für Studenten entwickelt, das bei vielen Aufgaben klassischen Laptops Konkurrenz macht. Es vereint Vorteile von iPhones (Touch-Display, geringes Gewicht, Handlichkeit) mit Stärken der MacBooks (großes Display). Dank der Multi-Tasking-Features des Betriebssystems iPadOS eignet sich das iPad für alle möglichen Uni-Arbeiten wie Notizen, PDF-Organisation und vieles mehr. Mit praktischem Zubehör wie dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil wird das Tablet sogar zu einer noch vielseitigeren Arbeitsmaschine.

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Welches iPad für die Uni?

Apple bietet dir eine Fülle an iPad-Modellen, die alle von der Leistung her für gängige Uni-Aufgaben locker reichen. Ab rund 380 Euro ist das besonders preiswerte iPad zu haben – in der Variante mit 64 GB Speicher. Noch günstiger erhältst du das iPad 9. Generation mit Vertrag. Das Display ist mit 10,2 Zoll ausreichend groß, um beispielsweise PDFs zu betrachten oder mit dem separat erhältlichen Apple Pencil handschriftliche Notizen anzufertigen. Das Magic Keyboard bekommst du für das normale Budget-iPad jedoch nicht – bei dem Modell musst du mit Apples Smart Keyboard (ohne Trackpad) Vorlieb nehmen. Oder du entscheidest dich für eine Drittanbieter-Variante wie Logitech Combo Touch, die Tastatur sowie Trackpad vereint und nur etwa die Hälfte des Magic Keyboards kostet.

Wenn du höhere Ansprüche hast, ist das iPad Air 4 eine interessante Alternative. Von den Features her liegt es näher beim iPad Pro als beim Einsteiger-iPad. Das Display ist mit 10,9 Zoll etwas größer und zudem besser entspiegelt – so halten sich störende Reflexionen in Grenzen. Weitere Vorzüge des Air sind das modernere Gehäuse, die besseren Stereo-Lautsprecher, der USB-C-Anschluss (beispielsweise für externe Festplatten) und die höherwertige 12-MP-Hauptkamera. Bei der Selfie-Kamera glänzt hingegen das Einsteiger-iPad mehr – nicht nur wegen der höheren Auflösung und Weitwinkel-Optik, sondern auch wegen der Center-Stage-Funktion (die Kamera folgt deinen Bewegungen automatisch). Von der Leistung her liegt das iPad Air dank Apples A14-Bionic-Chip inklusive 4 GB RAM klar vor dem günstigeren iPad – vor allem beim Multitasking mit mehreren Anwendungen fällt der größere Arbeitsspeicher auf, was hilfreich für deine Uni-Anwendungen ist. Als ebenso gut für die Uni erweist sich die Unterstützung von Apples Magic Keyboard. Dank Tastatur plus Trackpad gehen Schreibarbeiten so noch einfacher von der Hand. Preislich fängt das Mittelklasse-Tablet bei rund 550 Euro an (für die 64-GB-Version). Günstiger ergatterst du das iPad Air 4 LTE mit Vertrag.

Du möchtest bedingungslose Highend-Leistung inklusive Features wie 120-Hertz-Display, Gesichtsscanner, Dual-Kamera und Thunderbolt-Anschluss? Dann ist das iPad Pro das richtige Gerät für dich. Doch das Premium-Paket hat seinen Preis. Rund 800 Euro kostet die Variante mit 11-Zoll-Display und 128 GB Speicher. Wenn du gegenüber dem regulären Kaufpreis sparen möchtest, wählst du das iPad Pro 11 Zoll mit Vertrag. Für noch mehr Geld gibt es zudem die größere Version mit 12,9-Zoll-Display, was von der Displaygröße bereits einem MacBook nahekommt. Für die meisten Uni-Aufgaben ist das iPad Pro jedoch schlicht überdimensioniert – daher empfehlen wir die preislich attraktiveren Modelle iPad und iPad Air. Vor allem letzteres Modell überzeugt als guter Kompromiss aus attraktivem Preis und Premium-Features.

Falls du es kleiner magst, könnte auch das iPad mini (8,3 Zoll) eine Option für dich sein. Beachte jedoch: Das iPad mini unterstützt zwar den Apple Pencil, jedoch lässt sich aufgrund der kompakten Maße keine Tastatur in Standardgröße anschließen. Zudem ist das Display mit 8,3-Zoll-Diagonale zu klein, um effizient mit mehreren Apps nebeneinander zu arbeiten. Für viele deiner Uni-Aufgaben dürfte der Winzling daher weniger geeignet sein.

iPad – die Vorteile

Kompakt, leicht und flexibel – das sind die Stärken des iPads. Apple gibt dir die Möglichkeit, das Tablet mit separat erhältlichem Zubehör wie dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil perfekt an deine Bedürfnisse anzupassen. Zudem kannst du Eingabegeräte beliebig anbringen und wieder entfernen, sodass du immer nur genau die Hardware in der Hand hältst, die du im jeweiligen Moment benötigst. Auch für Dinge wie das schnelle Abfotografieren von Unterlagen oder Tafelbildern eignet sich das iPad besser als das MacBook. Hinzu kommen Scanner-Apps von Drittanbietern, die den Text abfotografierter Dokumente automatisch erkennen. So findest du dich in deinen Uni-Unterlagen per digitaler Schlagwortsuche optimal zurecht.

Handschriftliche Einträge und Zeichnungen via Stift sind ebenso nur beim iPad möglich. Vor allem in Vorlesungen und Seminaren erweist sich der Apple Pencil als besonders praktisch. Wie auf einem Blatt Papier lassen sich so Textstellen markieren oder mit handschriftlichen Kommentaren versehen.

Das iPad kombiniert die Handlichkeit klassischer Schreibblöcke mit den Vorzügen eines Computers. So wirkt das Apple-Tablet in seiner schnittigen Eleganz wie gemacht für schnelle Mitschriften. Auch als praktischer E-Reader für PDFs und mehr überzeugt es – ebenso wie der attraktive Preis. Möchtest du dein iPad jedoch mit viel Speicher, Magic Keyboard, Stift und mehr zur ultimativen Arbeitsmaschine aufrüsten, knackst du auch hier schnell die 1000-Euro-Marke. Praktisch für unterwegs ist darüber hinaus die Möglichkeit, ein iPad mit LTE-Support zu kaufen. Beim MacBook gibt es hingegen keine Mobilfunkoption – hier muss beispielsweise das Handy als Mobilfunk-Hotspot  für den Mac herhalten.

iPad – die Nachteile

Apple hat iPadOS zwar schon viele Features für Multi-Tasking und Co. spendiert, die zuvor nur in macOS verfügbar waren – doch ein vollwertiges Desktop-Betriebssystem wie beim MacBook fehlt den iPads immer noch. So sind deine Möglichkeiten hinsichtlich Dateisystem, der parallelen Verwendung mehrerer Apps und der Platzierung von Fenstern eingeschränkter als bei den Mobil-Macs. Außer beim großen und kostspieligen iPad Pro ist das Display des jeweiligen iPads außerdem deutlich kleiner als bei den MacBooks. Das bedeutet potenzielle Nachteile für deinen Arbeitsprozess.

Auch die Speicheroptionen sind – abgesehen von den Pro-Modellen – nicht so reichhaltig wie bei den MacBooks. Während etwa beim iPad Air 256 GB das höchste der Gefühle sind, ermöglicht Apple bei allen MacBook-Modellen wesentlich mehr. Da iPads zudem nur einen einzelnen Eingang für externe Festplatten und andere Speichermedien bieten, bleiben MacBooks die bessere Wahl bei großem Speicherbedarf aus diversen Quellen.

Der vergleichsweise günstige Preis vieler iPad-Modelle relativiert sich zudem, wenn du sie mit allen Schikanen für deine Uni-Arbeit ausstattest. Möchtest du Magic Keyboard und mehr verwenden, rückst du preislich schnell in die Nähe des MacBook Air – beim iPad Pro sogar darüber hinaus.

Fazit – Macbook oder iPad für die Uni

Ob du lieber einen traditionellen Laptop (MacBook) oder ein trendiges Tablet (iPad) für die Uni verwendest, hängt von deinen Bedürfnissen ab. Beide Geräte haben unterschiedliche Stärken. Du möchtest einen vollwertigen Computer samt Desktop-Betriebssystem, der schon von Haus aus als Arbeitstier konzipiert ist – inklusive Tastatur, mehreren Thunderbolt-Anschlüssen und mehr? Dann ist das MacBook der richtige Rechner für dich. Bevorzugst du hingegen ein kompaktes und leichtes Touch-Gerät inklusive Stift-Unterstützung, dann wirst du mit einem der iPad-Modelle glücklich. Falls du bei Laptops einen Blick über den Apple-Tellerrand hinaus wagen möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel "Laptop für Studenten: Die besten Notebooks für die Uni".

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