Android: Die 4 verrücktesten Mythen über das Betriebssystem

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Das Betriebssystem Android gibt es schon einigen Jahren. Kein Wunder, dass im Laufe der Zeit das eine oder andere Gerücht entstanden ist. Wir haben für euch die amüsantesten Mythen gesammelt und sagen, wie es dazu kam und was davon zu halten ist.

Android, das Betriebssystem, das auf unzähligen Smartphones installiert ist, erblickte 2008 auf einem HTC-Gerät das Licht der Welt. Während der Geschichte des Betriebssystems sind etliche Mythen entstanden. Wir sagen euch, welche davon besonders hartnäckig sind.

1. Bei Android zählt nur die Hardware-Leistung

Die ersten Versionen von Android waren noch lange nicht so perfekt wie die heutigen Versionen. Daher waren Smartphones mit einer stärkeren Hardware teilweise leicht im Vorteil, weil sie durch die Rechenpower eventuelle Instabilitäten besser ausgleichen konnten. Dies betraf aber maximal die Anfangszeiten des Systems: Heutzutage statten die jeweiligen Hersteller ihre Geräte mit einer Android-Version aus, die speziell auf ihre Modelle und deren Hardware zugeschnitten ist.

2. Jedes Android-Smartphone ist gleich

Hinter diesem Mythos versteckt sich möglicherweise der Unmut einzelner Nutzer, die mit einem Android-Smartphone nicht zufrieden waren. Doch gerade bei Android ist es wichtig, sich die unterschiedlichen Hersteller und ihre Modelle genau anzuschauen. Denn jeder Hersteller hat meist ein bestimmtes Zielpublikum: Einige richten möglicherweise ihren Fokus auf eine starke Kamera, bei anderen hingegen zählt eine möglichst starke Rechenleistung. Ihr habt somit die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was für euch wichtig ist. Vielleicht seid ihr ja auch auf der Suche nach einem outdoorfähigen Smartphone oder wollt lieber ein futuristisches Gerät mit Hologramm-Funktion? Unter Android habt ihr die Wahl unter unzähligen Modellen, welches Smartphone für euch geeignet ist.

3. Android-Tasks müssen immer manuell beendet werden

Eine weit verbreitete Legende ist, dass Apps unter Android stets manuell oder mit einer speziellen App geschlossen werden müssen. Sonst, so der Mythos, laufen sie immer noch aktiv und verbrauchen somit genauso viel Akku wie im normalen Betrieb der App. Dies ist allerdings, wie gesagt, ein Irrglauben. Android hat im Laufe der Jahre viele Features und Algorithmen von den Programmierern spendiert bekommen, die eure Apps energiesparend managen. Anwendungen, die von euch minimiert werden, werden über Funktionen wie den Doze-Modus optimal gesteuert, sodass ihr nicht unnötig Batteriepower verschwendet. Weiterhin ist auch das Argument eines Taskmanagers, der extra installiert werden musste, nicht besonders einleuchtend: Schließlich braucht eine solche permanent aktive App extra viel Strom, um darauf zu achten, dass andere Apps keinen unnötige Batterie verbrauchen.

4. Das Android-System ist zu komplex

Auch dieses Gerücht trifft nicht zu: Um ein neues Android-Smartphone einzurichten, braucht es nicht mehr als einen Google-Account - und der kann sogar während des Setup eingerichtet werden. Danach werdet ihr Schritt für Schritt durch die Installation geleitet. Apps installieren? Ein Tipp auf den Google Play Store, App auswählen, auf Installieren tippen und bestätigen. Falls ihr etwas bestimmtes auf dem Smartphone sucht, gibt es eine eigene Suchfunktion, bei Fragen meist sogar Hilfestellungen im Betriebssystem selbst. Die Bedienung geht also mindestens genauso leicht von der Hand wie bei einem iPhone.

Praktische Ratgeber für Android

In diesem Artikel verraten wir euch beispielsweise, wie ihr einfach und effizient Batterie spart. Wer zudem noch mehr Power aus seinem Android-Gerät herausholen möchte, sollte sich hierfür unseren Ratgeber zum Thema durchlesen. Und als kleine Vorschau präsentieren wir euch hier, welche tollen Features euch unter dem neuen Betriebssystem Android Oreo erwarten, das unter anderem besonders akkufreundlich sein soll.

Aufmacherbild: (© 2017 )

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