Oculus Go: Das kann das neue Virtual-Reality-Headset

Oculus Go

Facebook stellte auf seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz auch das neue Virtual-Reality-Headset Oculus Go vor. Ihr seid auf der Suche nach dem perfekten Einstieg in die Virtuelle Realität? Dann solltet ihr euch das Gadget genau ansehen.

Mit der Oculus Go gibt es ein neues Virtual-Reality-Headset, das nicht nur günstig in der Anschaffung ist, sondern zudem noch viele weitere Vorteile bietet. Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen ist die Oculus Go nämlich direkt einsetzbar. Wir verraten euch, was die VR-Brille leistet und worauf ihr achten solltet.

Oculus Go – VR-Erlebnis ohne Einschränkungen

Die meisten VR-Headsets funktionieren nur, wenn ihr sie entweder mit einem Smartphone oder alternativ mit einem leistungsstarken Rechner verbindet. Diese Geräte übernehmen dann die Berechnung der Inhalte, welche dann auf dem Headset angezeigt werden. Auch Facebooks Headset Oculus Rift bietet ein tolles Spieleerlebnis, jedoch ist es ohne einen leistungsstarken Gaming-PC nicht einsatzbereit.

Die Oculus Go hingegen ist das erste Modell von Oculus, das ohne zusätzliche Hardware funktioniert. Zwar gibt es auch andere Modelle, die VR-Abenteuer im Alleingang ermöglichen, allerdings sind diese zumeist recht teuer. Die Oculus Go hingegen ist mit einem UVP von knapp 220 Euro vergleichsweise erschwinglich. Doch was leistet die Oculus Go eigentlich?

Leistung: Das Komplettpaket im Detail

Das Herzstück ist ein Snapdragon 821-Prozessor von der Firma Qualcomm. Als Bildschirm dient ein LC-Display mit 72 Hz, das eine WQHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bietet. Das Headset registriert Kopfbewegungen oder Bewegungen über den Handcontroller – die Position des Spielers im Raum allerdings nicht. Lautsprecher sind ebenfalls mit an Bord, ihr könnt aber auch eigene Kopfhörer verwenden. Zum Marktstart stehen euch im entsprechenden Store mehr als 1000 Apps, Spiele und Erlebnisse zur Verfügung, die ihr auf der Oculus Go ausprobieren könnt. Diese installiert ihr auf dem internen Speicher, der in der Standardversion der Oculus Go 32 Gigabyte beträgt. Zudem gibt es noch eine Version mit 64 Gigabyte, diese kostet allerdings 270 Euro.

Alternative: Lenovo Mirage

Wer auf der Suche nach einem vergleichbaren Produkt ist, sollte sich vielleicht das Lenovo Mirage ansehen. Hier gibt es vor allen Dingen für "Star Wars"-Fans mit dem Jedi-Challenge-Paket ein besonderes Schmankerl: Hierbei könnt ihr euch beispielsweise dank dem mitgelieferten Zubehör als Jedi beweisen und euch unter anderem mit bekannten Star-Wars-Charakteren im Lichtschwert-Duell üben. Mehr zum Lenovo Mirage erfahrt ihr in diesem Artikel.

Weitere VR-Ratgeber

Abgesehen von VR-Games haben wir für euch noch viele weitere spannende Artikel im Angebot: Beispielsweise haben wir den Action-Kracher Farpoint für die PlayStation VR getestet und sagen, für wen der Titel empfehlenswert ist. Ihr steht eher auf Sportspiele? Dann ist vielleicht Skijump für die HTC Vive eine Überlegung wert. Und falls ihr euch von den Spielen erholen wollt, gibt es natürlich auch eine Netflix-App für VR, mit der ihr euer eigenes virtuelles Kino genießt.

Aufmacherbild: (© 2017 YouTube / Oculus)

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